Ende Mai: Rattenbekämpfung in Eschborn

Wenn der Winter vorbei ist, sind sie wieder häufiger zu sehen: In der Kanalisation, an Gewässerrändern und in der Nähe des Menschen fühlen sich Ratten wohl. Fällt das Nahrungsangebot üppig aus, vermehren sich die schlauen Nagetiere schneller. Deshalb werden in Eschborn, wie in anderen Städten auch, regelmäßig Maßnahmen ergriffen, um eine Rattenplage zu verhindern. Das fachkundige Schädlingsbekämpfungsunternehmen Rhein-Main GmbH kümmert sich in den nächsten Tagen um die Rattenbekämpfung in der öffentlichen Kanalisation. Die Kanaldeckel der betroffenen Schächte werden markiert.

Jeder Einzelne kann durch entsprechendes Verhalten dazu beitragen, dass sich die Rattenpopulation nicht vermehrt:

Den Ratten keine Nahrung bieten:

  • Abfälle stets verschlossen an einem sicheren Ort aufbewahren.
  • Gefüllte Abfallsäcke und Biobeutel erst kurz vor der Abholung an die Straße stellen.
  • Keine organischen Abfälle oder Speisereste über Toilette oder Spülbecken entsorgen. Dadurch werden Ratten ins Haus gelockt oder können sich in der Kanalisation schneller vermehren.
  • Speisereste (auch Eierschalen), Kartoffel- und Gemüsereste, Fleischabfälle, etc. gehören nicht in den Hauskompost, da sonst Ratten angelockt werden.
  • Wildlebende Tiere nicht füttern. Von der Fütterung profitieren auch die Ratten.
  • Den Nagern keinen Unterschlupf bieten
  • Sträucher, Hecken, Büsche, Bodendecker und Kletterpflanzen im Garten kurz halten oder auslichten.
  • Offene Stellen jeder Art am Gebäude verschließen bzw. geschlossen halten. Öffnungen zur Lüftung in Erdbodennähe mit engmaschigen Gittern versehen, damit Ratten nichts ins Gebäude gelangen. Ratten können auch über Schächte, Fall- und Abwasserrohre in die Häuser gelangen.
  • Wenn nötig, sollten Rückstauklappen in Abflusssysteme eingebaut werden. Defekte Kanalrohre und Kontrollschächte ziehen Ratten an und sollten auch deshalb zügig repariert werden.