Premiere auf dem Eschenfest: Bürgermeister Geiger sticht erstes Fass "Taunus Natur Trüb" an!

v.l.n.r.: Stadtrat Heinz O. Christoph, Bürgermeister Mathias Geiger und die erfolgreichen Eschborner Bier-Brauer nach dem Fassbier-Anstich auf dem Eschenfest.

"T N T" lautet die explosive Abkürzung des ersten Eschborner Bieres. Die Eschborner Bürger Jürgen Brzoska, Dr. André Gabowski, Sven Schiff, Gergor Mauritz und Dr. Philipp Hartung hatten im September vergangenen Jahres den gemeinsamen Entschluss gefasst, ein eigenes Bier zu brauen. "Wir waren in geselliger Runde zusammen und sozusagen in Bierlaune", erklärte Jürgen Brzoska.

Kennen gelernt haben sich die fünf Familienväter bereits vor einigen Jahren, als ihre Kinder noch gemeinsam die Kita Dörnweg besuchten. In der Zwischenzeit lernt der eigene Nachwuchs in der Eschborner Hartmutschule. Die fünf Männer gehen alle unterschiedlichen Berufen nach - Arzt, Journalist, Bänker. Lediglich Gregor Mauritz hat einen professionellen Hang zum Bier – er ist Brau-Ingenieur.

Am Samstag, dem 20.05.2017, rund neun Monate später also, war es so weit. Auf dem Eschenfest wurden kurzerhand ein eigener Stand organisiert und insgesamt 400 Liter des Eschborner Gerstensafts an die vielen Besucherinnen und Besucher verkauft.

Bürgermeister Mathias Geiger stach das erste Fass Bier an, das er für alle Gäste des Eschenfestes sponserte. Zuvor wurde das Fass feierlich von einem kleinen Pony mit einem Wagen auf den Eschenplatz gezogen. Drei Schläge benötigte der Bürgermeister und machte damit dem bayerischen Landesvater Horst Seehofer Konkurrenz, der das Münchner Oktoberfest eröffnet. Umzingelt von vielen interessierten Gästen wurde anschließend das Freibier verteilt. Die Konsumenten waren begeistert. Von allen Seiten gab es Lob für die fünf Bier-Brauer. Ein zweites Glas wurde gerne getrunken.

Hergestellt wurde das Bier in Bad Vilbel, in der "CraftBrauSchmiede". Das Logo, das die Bierbrauer auf Flaschen, Bierdeckel und T-Shirts gedruckt haben, wurde sogar in Australien kreiert. Florian Stotz, ein ausgewanderter Eschborner und beruflich Webdesigner, entwarf den Schriftzug. "Die digitale Kommunikation heutzutage machte das möglich", berichtet Jürgen Brzoska.

"Wir freuen uns, dass es endlich ein Eschborner Bier gibt und hoffen, dass den 400 Litern noch viele weitere Hektoliter folgen werden", dankte Bürgermeister Geiger den engagierten Bierbrauern aus der Heimat.