Der Bürgermeister informiert

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
liebe Eschborner,

zuletzt wurde insbesondere aus Reihen von Bündnis90/Die Grünen der unredliche Vorwurf erhoben, meine Person bzw. die Kooperationsparteien im Stadtparlament würden den Neubau der geplanten Seniorenimmobilie am sogenannten „Rapp-Kreisel“ bewusst verhindern. Um der Legendenbildung vorzubeugen, informiere ich Sie heute über den aktuellen Stand des Projekts.

Besagtes Grundstück, das unmittelbar an den Neubau der Katholischen Kirchengemeinde Christ-König angrenzt, wurde während der Bauphase des neuen Verkehrskreisels benötigt, um weiterhin eine direkte und schnelle Verkehrsverbindung zwischen Eschborn und Niederhöchstadt zu ermöglichen. Die vorherige Bebauung des Grundstücks und damit einhergehend der Wegfall des temporär eingerichteten Straßenabschnitts, hätte verheerende Folgen für den in diesem Zeitraum ohnehin schon stark beeinträchtigten Verkehrsfluss gehabt. Es war daher unser gemeinsamer Wille, zuerst die Verkehrsinfrastruktur zu optimieren, bevor weitere Baumaßnahmen an Ort und Stelle erfolgen.

In der Zwischenzeit waren wir hinsichtlich der Realisierung der Seniorenimmobilie jedoch keineswegs untätig. Die Gemeinnützige Wohnungsunternehmen GmbH (GWE), Tochtergesellschaft der Stadt Eschborn, deren Aufsichtsrat ich vorstehe, konnte durch europaweite Ausschreibungsverfahren bereits einen Betreiber und einen Generalplaner auswählen. Letztgenannter wird nach zeitnahem Abschluss der Vertragsverhandlungen damit beauftragt, die Entwurfsplanung und Kostenkalkulation des Neubaus zu erarbeiten. Im März 2018 sollen die Ergebnisse dahingehend vorliegen.

Nach Beschluss der Gremien der GWE, bestehend aus Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat, beginnen voraussichtlich schon im 3. Quartal 2018 die erforderlichen Bauarbeiten. Nach rund 2-jähriger Bauzeit ist eine Inbetriebnahme der Seniorenimmobilie im Jahr 2020 wahrscheinlich.

Die vorläufigen Planungen sehen rund 30 Servicewohnungen und Pflegewohnen mit ca. 60 Betten vor. Die damit verbundenen Investitionen dienen der Deckung des altersgerechten Wohnbedarfs, der Erhöhung der Verweil-, Aufenthalts-, und Lebensqualität am Standort, sowie der weiteren Aufwertung der Eingangssituation in das Stadtinnere.


Mit freundlichen Grüßen

Mathias Geiger