Eschborn ist dabei: Radschnellweg Vordertaunus wird untersucht

Die Stadt Eschborn gehört zu den Kommunen, die sich finanziell an einer Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg von Friedrichsdorf über Bad Homburg v.d.H., Oberursel, Steinbach und Eschborn nach Frankfurt am Main beteiligen. Darin soll untersucht werden, wo die Trasse für einen solchen Radschnellweg verlaufen kann und welche Qualitätsmerkmale sie erfüllen soll.

Die zunehmende Verbreitung von hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes bietet eine große Chance. Radschnellwege verringern den Autoverkehr und somit die Luftverschmutzung. Innenstädte werden entlastet und die Lebensqualität steigt, sagt Baudezernent Adolf Kannengießer.

Für zahlreiche Berufspendler bedeutet der Weg zwischen Wohnort und Arbeitsplatz Stress, Stau und Verschwendung von Lebenszeit. Es ist erwiesen, dass mehr Menschen Wege mit dem Fahrrad zurücklegen würden, wenn sie auf sicheren und schnelleren Radwegen fahren könnten. "Da in Eschborn weit über 20.000 Pendler täglich ihren Arbeitsplatz aufsuchen und ein Großteil mit dem Auto kommt, wäre ein Radschnellweg eine optimale Ergänzung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur", ist Kannengießer überzeugt. Er hofft nun, dass die Machbarkeitsstudie schnell vergeben und damit die Voraussetzung für eine konkrete Planung geschaffen wird.

Das Alltagswissen der künftigen Nutzer soll in die Machbarkeitsstudie einfließen, daher ist eine Bürgerbeteiligung vorgesehen. Die Kosten für die Studie teilen sich die Projektpartner. Fördermöglichkeiten von Bund und Land gibt es auch.

Zur Zeit arbeitet der Regionalverband bereits an der Entwicklung von zwei Trassen, die östlich und südlich von Frankfurt am Main liegen.