Kranke Bäume werden gefällt

Ein vom Gründezernat beauftragtes Baumgutachten hat ergeben, dass in den Stadtgebieten von Eschborn und Niederhöchstadt sowie entlang des Westerbachs Rückschnittarbeiten und Baumfällungen durchgeführt werden müssen. Wie der zuständige Dezernent, Stadtrat Heinz. O. Christoph, mitteilt, erfolgen diese Verkehrssicherungsmaßnahmen im Oktober.

An einigen Bäumen sind aufgrund von vertrockneten Kronen, Totholz oder Pilzfruchtkörper derart massive Schädigungen entstanden, dass deren Erhaltung auch mittels weiterer Schnittmaßnahmen nicht mehr möglich ist.

Durch Alter, Krankheit und Verletzung beginnt der natürliche Abbau eines Baumes. Aber auch Pilze, Parasiten, Risse und Höhlungen schwächen Bäume häufig derart, dass sie ihre Standsicherheit verlieren. Der Abbau ist oft mit dem bloßen Auge nicht zu sehen. Deshalb werden regelmäßig alle Bäume im Stadtgebiet von einem Gutachter kontrolliert. Können Bäume auch durch fachmännisches Beschneiden nicht mehr erhalten werden, müssen sie gefällt werden.

Leider ist die am Rathausplatz stehende Pappel durch einen massiven Befall von Pappelbockkäfern und dem Hallimaschpilz stark geschwächt. Eine komplette Fällung soll vorerst durch umfängliche Rückschnittarbeiten vermieden werden. Ob diese Maßnahmen zum dauerhaften Erhalt des Baumes führen, zeigt sich erst im kommenden Jahr.

Im vergangenen Jahr haben unbekannte Personen offenbar aus lauter Zerstörungswut an mehreren Bäumen die Rinde abgeschält. Die daraufhin von Fachleuten angebrachte Folie konnte den Schaden an einem Kirschbaum nicht abmildern, sodass dieser nun gefällt werden muss.

Gemäß den Naturschutzvorgaben sind selbstverständlich alle Arbeiten vor Beginn der Vogelbrutzeit bis Ende Februar beendet. Die Stadt Eschborn bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn es wegen dieser Arbeiten zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen sollte.