Erweiterung und Sanierung der Westerbachsportanlage
Im Rahmen des Konjukturpaketes II wird die Westerbachsportanlage nicht nur modernisiert, sondern auch erweitert. Das Projekt ist nötig, um dem Vereins- und Schulsport die notwendigen Trainingsmöglichkeiten zu bieten.
In 11 Teilprojekten entsteht eine moderne Wettkampfanlage. Die Bauarbeiten sollen bis September 2011 abgeschlossen sein. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 7,7 Millionen Euro.
Übersicht der geplanten Maßnahmen
Maßnahme 1 - Anbau Sporthalle
Die bestehende Sportanlage soll durch den Neubau einer Kleinsporthalle 15 x 27m mit zusätzlichen Übungsräumen, einem neuen Foyer und Nebenräumen ergänzt werden.
Die Erweiterung erfolgt in Form eines funktionell eigenständigen Anbaus an den vorhandenen Hallenkomplex.
Ein niedriger Zwischenbau verbindet die neue Kleinfeldhalle mit den bisherigen Gebäuden. Zur besseren Belichtung der Innenräume erhält der Zwischenbau sogenannte Shed-Oberlichter. Die neue Kleinfeldhalle mit den darunterliegenden Übungsräumen nimmt die Höhe bestehenden 3-Feld-Halle auf und öffnet sich durch eine verglaste Fassade dem Sportgelände. Das Dach der Sporthalle erhält eine Photovoltaikanlage.
Im Erdgeschoss – ebenerdig zum Straßenniveau – liegt das neue 2-geschossige Foyer. Es ermöglicht den barrierefreien Zugang zu unterschiedlichen Bereichen. Zum einen erreicht man vom Foyer die Alte Halle, die Gaststätte und 3-Feld-Halle, sowie deren Tribüne und Umkleideräume. Zum anderen sind vom Foyer aus die neue Kleinfeldhalle, das Büro der TuRa, die Übungsräume und den Kraftraum, sowie die notwendigen Nebenräume erreichbar.
Detailansicht:
Maßnahme 2 - Errichtung eines Parkdecks
Um der notwendigen Anzahl von Stellplätzen gerecht zu werden, wird der bestehende Parkplatz im Bereich der Westerbachsportanlage entlang der Georg-Büchner-Straße neu geordnet und erhält einen überdachten Bereich.
Ein Teilbereich der Parkplatzfläche wird unterkellert und dient als Abstellraum für Geräte zur Bewirtschaftung der Außenanlage, sowie für Sportgeräte für die Wettkampfbahn, sowie das Rasenspielfeld.
Die untere Ebene des Parkdecks wird gepflastert, die obere Ebene besteht aus einer Stahlkonstruktion mit beschichteter Stahlbeton-Verbundplatte. Das Parkdeck ist zu allen Seiten hin offen, lediglich zum Sportgelände ist eine bepflanzte Einfriedung in Form eines Zaunes vorgesehen.
Detailansicht:
Maßnahmen 3/4 - Errichtung einer Tribüne/Verladestation Grasmulde
Tribüne
Im Außensportbereich erhält die Wettkampfbahn mit dem Rasenspielfeld eine Zuschauertribüne mit Sitzstufen für ca. 300-400 Besucher.
Der Sitzstufenbereich wird teilweise von einer Stahlkonstruktion mit halbtransparenter Dachfläche überspannt. Die Länge des überdachten Bereiches beträgt ca. 45m und umfasst rund. 320 Sitzplätze. Die Tribünenstufen aus Sichtbeton erhalten einen Holzbelag als Sitzfläche.
Verladestation Grasmulde
Der Container für Rasenschnittgut (Grasmulde), der bisher südlich der Sporthallen platziert war, erhält einen neuen Standort.
Die neue Lage der Grasmulde orientiert sich dabei an den Freiflächen, die der meisten Bewirtschaftung bedürfen (Rasenspielfeld, Grünflächen). Der Vorteil der neuen Position der Mulde besteht darin, dass die Traktoren nicht mehr über die Kunstrasenspielfelder fahren müssen, und diese dadurch geschont werden.
Die Grasmulde ist umgeben von Winkelstützwänden und liegt im Bereich der Böschung, so dass diese vom Eingangsbereich der Sportanlage und vom Bereich der Tribüne nicht sichtbar ist. Die Grasmulde selbst kann von der anderen Seite der Einfriedung (durch ein Tor) von einem Kipper aufgenommen und abtransportiert werden.
Detailansicht:
Maßnahme 5 - Dachsanierung
Dächer der alten Gebäude, die zum Teil Leckagen und marode Lichtkuppeln aufweisen, sollen energetisch saniert werden.
Die Dämmungen der Dächer werden auf die neusten Anforderungen und Standards gebracht, die Lichtkuppeln werden durch neue ersetzt.
Das Dach der alten Turnhalle erhält außerdem eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von regenerativer Energie, die ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Detailansicht:
Maßnahme 6 - Doppelgaragen
Die bestehende, in das Gelände eingeschobene Doppelgarage an der Nordwestecke des Kunststoffrasen-Großspielfeldes muss im Rahmen der Hallenerweiterung abgebrochen werden. Zum Ausgleich wird eine neue Doppelgarage an der Südwestecke des vorhandenen Kunststoffrasenplatzes, im Bereich der Grundstücksgrenze, errichtet. Die neue Garage wird an den ehemaligen Standort des Rasenschnittgutcontainers angrenzend angeordnet.
Die Garagen dienen der Lagerung von Pflege- und Bewirtschaftungsgeräten für die Sportflächen.
Detailansicht:
Maßnahme 7 - Kunstrasen-Kleinspielfeld
Östlich der Kampfbahn befindet sich eine Sportrasenfläche, die als Kleinspielfeld für das Fußballtraining genutzt wird. Es ist vorgesehen, diese Rasenfläche in ein Kunstrasenspielfeld mit annähernd Nord/Süd-Ausrichtung umzuwandeln.
Für das Spielfeld ist eine Brutto-Größe von 41 x 24m (Netto 37 x 22m) vorgesehen. Insbesondere die nordöstliche Ecke des Kunstrasenplatzes wird in die Böschung zum angrenzenden Westerbach und dem davor verlaufenden Fuß- und Radweg hineinragen, so dass die Errichtung einer Winkelstützmauer erforderlich wird.
Als Spielfeldbelag ist grüner Kunststoffrasen mit gelber Spielfeldlinierung vorgesehen. Um den Ball auf dem Spielfeld zu halten, wird an den Stirnseiten und an der Längsseite zum Bach ein 5m hoher Stahlgitterzaun als Ballfang errichtet.
Die geplante Beleuchtung besteht aus einer 2-Mastenanlage mit Planflächenstrahler sowie asymmetrischen Reflektoren und einer Lichtpunkthöhe von ca. 14m.
Detailansicht:
Maßnahmen 8/9 Umbau der Kampfbahn/Segment
Kampfbahn
Die umzubauende Laufbahnanlage besteht aus 6 Einzelbahnen mit integrierter Kurzstrecke (7 Bahnen) auf der Westseite. Der vorhandene Tennenbelag wird durch einen roten Kunststoffbelag ersetzt. Die Entwässerungseinrichtungen und Einfassungen werden erneuert.
Das vorhandene Rasenspielfeld innerhalb der Kampfbahn bleibt erhalten. Der vorhandene befestigte Weg um die Kampfbahn wird mit Betonsteinpflaster versehen, um Verschmutzungen der Kunststoffflächen zu reduzieren. Die zwischen Laufbahn und Wegefläche verlaufende Zuschauerbarriere wird ebenfalls komplett erneuert. Der Zugang wird durch mehrere Barrieretore von allen Seiten ermöglicht.
Segment
Nachdem das Nordsegment bereits im Jahr 2007 erneuert wurde, soll im Zuge der Umbaumaßnahmen auch das südliche Segment erneuert werden. Das als Aufwärmfläche genutzte Segment erhält einen Kunststoffrasenbelag. Eine Linierung ist nicht vorgesehen. Die nördlich anschließende Ballfangzaunanlage ist funktionsfähig und bleibt erhalten.
Die Zufahrt zum neuen Parkdeck erfolgt über den mit Betonplatten befestigten, landwirtschaftlichen Weg. Der Ausbau der Georg-Büchner-Straße endet am Vereinsgebäude. Es ist die Verlegung einer Wasserleitung vorgesehen. Aufgrund dieser Eingriffe wird nach Abschluss der Baumaßnahmen die Wiederherstellung des Weges mit dem Ausbau zur Straße bis zur Zufahrt des Parkdecks vorgesehen.
Detailansicht:
Maßnahme 10 - Vorplatz
Im Zuge des Anbaus an die Sporthalle wird aufgrund der Größe der Baugrube der bestehende Vorplatz komplett abgebrochen. Die Zufahrt zur Sportanlage über die Georg-Büchner-Straße wird beibehalten. Die Fläche zwischen Sporthalle und Vereinsheim, der sogenannte Vorplatz, bildet den Eingangsbereich zur Sportanlage. Vor der Gaststätte entsteht eine ca. 9 x 7m große Terrasse mit Pergola und Beschattungsmöglichkeit. Hier ist, wie auch in den übrigen Außenanlagen, eine Befestigung der Flächen mit Betonsteinpflaster vorgesehen. Wegen des Höhenunterschiedes werden Betonblockstufen und Winkelstützmauern benötigt. Die tieferliegende Kampfbahn ist über die bereits bestehende Zufahrt zu erreichen. Parallel zu der Zufahrt verläuft ein Fußweg der in eine Blockstufenanlage übergeht. Hier wird auch das zu erneuernde Kassenhäuschen errichtet. Die vorhandenen KFZ-Stellplätze zwischen Vereinsgebäude und Sporthallen werden beibehalten. Die hier ebenfalls vorhandenen 24 Fahrradstellplätze werden teilweise neu geordnet auf insgesamt 57 erhöht.
Detailansicht:
Maßnahme 11 - Sanierung der Georg-Büchner-Straße
Die Zufahrt zum neuen Parkdeck erfolgt über einen mit Betonplatten befestigten Weg. Die Georg-Büchner-Straße wird bis zum Vereinsgebäude ausgebaut.























