Klimaschutzkonzept für die Stadt Eschborn

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung vom 25. September 2014 das Integrierte kommunale Klimaschutzkonzept für die Stadt Eschborn verabschiedet.

Das Klimaschutzkonzept schafft die Grundlage für eine klimafreundliche und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung Eschborns. Weiterhin dient es als Handlungsleitfanden, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz in den Zuständigkeitsbereichen der Verwaltung zu verankern. Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes hat die Stadt Eschborn mit der Einstellung eines Klimaschutzmanagers ein klares Signal gesetzt.

23.11.2016 Preisverleihung der Aktion Stadtradeln 2016 - Vortrag und Diskussion: Eschborn 2030: Mobilität der Zukunft

[Zum Programm auf Bild klicken]

Erster Stadtrat Thomas Ebert lädt alle Teams und Teilnehmer der Aktion Stadtradeln herzlich ein, am 23.11.2016 ab 18:30 an der Preisverleihung der Aktion Stadtradeln 2016 teilzunehmen. Die erfolgreichen Teams und Teilnehmer werden mit Urkunden (Gold, Silber, Bronze) in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Die Teams und RadlerInnen an der Spitze dürfen sich zusätzlich auf Preise freuen.  
Anschließend freuen wir uns auf die Diskussion mit Ihnen um die Zukunft des Verkehrs in Eschborn. Prominenter Gast und Redner des Abends ist Prof. Dr. Stephan Rammler, ein mit Preisen ausgezeichneter Mobilitäts- und Zukunftsforscher und Autor des Werkes "Schubumkehr-Zukunft der Mobilität". Ein hohes Verkehrsaufkommen und Staus sind in Eschborn Alltag, denn die Stadt am Westerbach verzeichnet bei 21.000 Einwohnern etwa 32.000 Arbeitsplätze. Folge: rund 60% der Kohlendioxid-Emissionen stammen in Eschborn aus dem Verkehrssektor. Das Handlungsfeld Mobilität steht daher im Mittelpunkt des Eschborner Klimaschutzkonzeptes.
Die Heinrich von Kleist-Schule ist an diesem Abend Kooperationspartner und stellt mit dem Kleist-Forum auch den Veranstaltungsort im  Dörnweg 53.  Auf dem Schulhof besteht ab 17:00 die Möglichkeit verschiedenste E-Mobile vom Solo-Wheel bis zum Elektro-Auto auszuprobieren. Nach der um 18:30 startenden Preisverleihung beginnt gegen 19:00 Uhr der Vortrag von Prof. Dr. Stephan Rammler.  Im Fokus stehen innovative Lösungen, Chancen sowie neue Perspektiven und notwendige Entwicklungen im Bereich der Mobilität.
Es diskutieren als weitere Experten Stefan Burger, Referent für Nahmobilität beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie Jürgen Schultheis, Leiter der Abteilung Netzwerk und Kommunikation vom House of Logistic and Mobility (HOLM), die mit allen Interessierten und auch Eschborner Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen möchten. Weiterhin sind Schüler und Lehrer der Heinrich-von-Kleist-Schule vertreten.
Wir würden uns über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung sehr freuen.

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Mobilität der Zukunft
Wohin geht die Reise? Bewegungsfreiheit oder Kollaps?
Heinrich-von-Kleist-Schule
Eingang Kleistforum
Dörnweg 53, 65760 Eschborn

17:00 Uhr Einlass und Testfahrten
18:30 Uhr Preisverleihung
anschließend Vortrag und Diskussion
„Mobilität der Zukunft“

Solarkataster: Eschborns Dächer haben Klimaschutz- und Gewinnpotential

In Eschborn gibt es 4000 Wohngebäude und viele Gewerbebauten sowie öffentliche Gebäude, die für die Nutzung von Solarenergie in Frage kommen. Insgesamt besteht laut Klimaschutzkonzept ein nutzbares Flächenpotential von 20 ha für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden. Der Gewinn für den Klimaschutz liegt auf der Hand. Doch auf welchem Dach lohnt sich die Investition auch finanziell?...[mehr]

EnergieSpar-Check-Eschborn

Energiesparen und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Steigende Energiepreise machen vor allem Bürgern mit kleinem Geldbeutel zu schaffen. Daher hat die Stadt Eschborn das „Förderprogramm zur Energieeinsparung in Haushalten mit geringem Einkommen“ beschlossen – entsprechend dem städtischen Klimaschutzkonzept. Seit dem 1.12.2015 läuft die Aktion „EnergieSpar-Check-Eschborn“, schauen Sie gleich wie Sie profitieren können...[mehr] + [Infoflyer]

Förderung der energetischen Gebäudesanierung

Die Stadt Eschborn fördert die energetische Sanierung von Wohngebäuden...[mehr]

Rückblick: Energie-Info-Abend am 23.11.2015 mit Franz Alt

Beim Energie-Info-Abend am 23.11.2015 der Stadt Eschborn zog der Star-Gast des Abends, der Autor und TV-Moderator Franz Alt, etwa 60 ZuhörerInnen in seinen Bann. Künftig sei mit weiteren Millionen Klima-Flüchtlingen zu rechnen – besonders aus Afrika - wegen Dürren, Trockenheit oder Überschwemmungen, wenn der Klimawandel nicht gebremst werde. Der Titel seines Vortrages lautete: „Wie die Energiewende uns alle zu Gewinnern macht“ – nachzulesen im Höchster Kreisblatt vom 25.11.2015
Wie jede/r Einzelne durch mehr Energieeffizienz zum Klimaschutz beitragen kann, darüber informierten Erster Stadtrat Thomas Ebert und Klimaschutzmanager Edmund Flößer-Zilz gemeinsam mit Experten von Energiegenossenschaften, Fachfirmen und Energieversorgern.
Zu folgenden Themen wurde mit Messestand oder Vortrag informiert:

  • Energie in Bürgerhand (SolarInvest Main-Taunus, Alexander Wernzel)
  • Plusenergiehaus (Green Home 3.0, Karlo Becker)
  • Smart Home (Süwag AG, Frank Herbener)
  • Energie und Kostensparen mit der Heizungspumpe (Mainova AG, Adrian Bulla)
  • Klimaschutz, Energieberatung-Eschborn (Büro Frank Mühlhause, E. Flößer-Zilz)
  • EBZ, Energieberatungszentraum (Main-Taunus-Kreis, Alfred Strüder)

Im Anschluss versammelten sich die ersten Interessenten zur Gründung des Eschborner Energie- und Klima –Forums. Ein erstes Treffen ist für Ende Januar vorgesehen. Weitere Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzumachen. Interessenten können sich per E-Mail (e.floesser-zilzeschbornde) oder telefonisch anmelden (06196 490-279).

Klimaschutzkonzept

Abschlussbericht Klimaschutzkonzept

Untenstehend finden sie eine detaillierte Übsicht des Klimaschutzkonzeptes für Eschborn. [Der komplette Bericht als PDF]

Ablauf Arbeitsschritte

Die Anforderungen an die Erstellung von Klimaschutzkonzepten ergeben sich aus der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative“ sowie aus dem entsprechenden Merkblatt „Erstellung von Klimaschutzkonzepten“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).
Gemäß diesen Vorgaben wurden bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Eschborn die folgenden Arbeitsschritte durchgeführt:

  • Erstellung einer Energie- und CO2-Bilanz
  • Ermittlung der CO2 Minderungspotenziale
  • Durchführung einer Akteursbeteiligung
  • Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs
  • Entwicklung eines Controlling-Konzepts
  • Erstellung eines Konzepts für die Öffentlichkeitsarbeit

Beteiligungsverfahren

Bei integrierten kommunalen Klimaschutzkonzepten werden von Anfang an alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen einbezogen, um so an der Entstehung des Konzepts mitzuwirken.
Dieser partizipative Ansatz ist ausschlaggebend für die Akzeptanz und Identifikation mit dem Klimaschutzkonzept. Der Prozess wurde daher bereits zu Prozessbeginn initiiert und bis zur Präsentation der Ergebnisse fortgeführt.
Folgende Workshops wurden in Eschborn durchgeführt:

  • Workshop „Aufbau des Klimaschutzmanagements in der Stadtverwaltung“
  • Workshop für Unternehmen „Neue Mobilität für Eschborn, damit Eschborn mobil bleibt“
  • Bürgerworkshop „Energieeffizienz und Klimaschutz in Eschborn“

Die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens eingebrachten Erkenntnisse, Ideen und Vorschläge wurden maßgeblich in die Entwicklung der konkreten Maßnahmen eingebracht.

Ergebnisse der CO2-Bilanz für Eschborn

Auf der Basis von Energieverbrauchsdaten und statistischen Daten wurde die Energie- und CO2-Bilanz erstellt. Die Eckdaten stellen sich wie folgt dar:

  • Der gesamte Energiebedarf von privaten Haushalten, Wirtschaft, Verkehr und kommunalen Einrichtungen lag im Basisjahr 2011 bei rund 1.320.000 MWh Endenergie.
  • Die resultierenden jährlichen CO2-Emissionen betrugen insgesamt rund 437.000 Tonnen. Witterungsbereinigt entspricht dies rund 442.000 Tonnen bzw. 21,1 Tonnen pro Einwohner. Beim Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt mit rund 9,6 Tonnen je Einwohner (2010) wird die Sonderrolle Eschborns deutlich.

Nachfolgende Abbildung zeigt die Aufteilung der CO2-Emissionen nach Verbrauchssektoren.

Hier wird die Sonderrolle Eschborns deutlich: Verkehr und Wirtschaft sind für nahezu 90 % der CO2-Emissionen verantwortlich.

Der Vergleich des privaten Sektors mit anderen Kommunen zeigt:

Sektor HaushalteEschborn 2011Geilenkirchen 2011Meerbusch 2009Hilden 2010
CO2-Emissionen im Sektor Haushalte je Einwohner (witterungsber.)2,52,93,42,4

Hierbei wird deutlich, dass der Sektor der privaten Haushalte in Eschborn vergleichbar mit dem aus anderen Kommunen ist. Somit hat auch die Bevölkerung durch die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen Einfluss auf die CO2-Reduzierung in Eschborn.

Einsparpotentiale und Klimaschutzziele

Als Grundlage für die Entwicklung von Klimaschutzzielen und -maßnahmen wurden die Potentiale zur Reduzierung der CO2-Emissionen ermittelt. Diese ergeben sich durch den Ausbau erneuerbarer Energien und der Steigerung der Energieeffizienz.

Bei der Nutzung erneuerbarer Energien wurden die Solarenergie, Biomasse, Windenergie, Umweltwärme (z.B. Geothermie) sowie Wasserkraft betrachtet.

Daraus ergeben sich folgende Erkenntnisse:

  • Eschborn ist eine sehr dicht bebaute Stadt und hat nur einen geringen Flächenanteil an land- und forstwirtschaftlicher Fläche. Daher stehen nur begrenzte Flächen zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Verfügung.
  • Potentiale bieten sich lediglich bei der Solarenergie und Umweltwärme (Erdwärme und Luft). Der Schwerpunkt des Ausbaus der Photovoltaik bzw. Solarthermie liegt bei den privaten Haushalten.
  • Biomasse ist nicht in nennenswertem Umfang vorhanden.
  • Standorte für Windenergieanlagen stehen nicht zur Verfügung.

Für die Steigerung der Energieeffizienz wurden die Potentiale aus Kraft-Wärme-Kopplung, Gebäudesanierungen, Einsatz energieeffizienter Geräte sowie Potentiale durch die Sensibilisierung des Nutzerverhaltens betrachtet.

Daraus ergeben sich folgende Erkenntnisse:
Das größte Potential liegt im Bereich der Gebäudebeheizung. Dieses kann beispielsweise durch die Verbesserung der Gebäudedämmung erschlossen werden.

Bei der Energieversorgung ist die Kraft-Wärme-Kopplung die wesentliche Effizienztechnologie. Grundlage hierfür ist der Ausbau der Nahwärmeversorgung. Hierfür bieten sich beispielsweise eine Nahwärmeversorgung am Wiesenbad sowie bei der geplanten Baumaßnahme „Soziale Mitte/Hauptstraße/Hinter der Heck“ an.

Weitere Potentiale bestehen beim Einsatz hocheffizienter Antriebe und Geräte. Dies sind beispielsweise Heizungspumpen, Lüftungsanlagen, Haushaltsgeräte etc.

Nachstehende Abbildung zeigt zusammenfassend die CO2-Minderungspotentiale aufgeteilt auf die Energieträger:

Dabei wird Folgendes deutlich:

  • Bei Erschließung aller Potentiale lassen sich ca. 38 % der CO2-Emissionen von Strom, 28 % der Wärme und rund 20 % im Verkehrssektor vermeiden.
  • Das gesamte CO2-Minderungpotential beträgt ca. 27 %.
  • Im Vergleich zu anderen Kommunen mit vergleichbarer Einwohnerzahl ist das Minderungspotential gering. Dies ist auf die geringen Potentiale bei den Erneuerbaren Energien sowie den hohen CO2-Ausstoß in den Sektoren Wirtschaft und Verkehr zurückzuführen.
  • Bei der Potentialermittlung im Sektor der privaten Haushalte wurde deutlich, dass die Wärmeversorgung in Zukunft besonders beachtet werden muss.

Bei der Erschließung dieser Potentiale bildet die Optimierung der Energieberatung einen wichtigen Handlungsschwerpunkt. Dies lässt sich durch die Vernetzung der Akteure erreichen, insbesondere der Mainova AG, Syna GmbH, ebz, Verbraucherzentrale etc.

Für die Vereinbarung realistischer Klimaschutzziele wurde auf Grundlage der Bilanzierung und der Potentialanalyse folgender Vorschlag ausgearbeitet:

Reduzierung der CO2-Emissionen ausgehend vom Basisjahr 2011:

Das anzustrebende Ziel für die verbleibenden CO2-Emissionen in Eschborn liegt damit witterungsbereinigt bis zum Jahr 2020 bei 19,9 t je Einwohner und bis zum Jahr 2030 bei rund 16,2 t je Einwohner.

Öffentlichkeitsarbeit und Controlling

Mit der Verwaltung der Stadt Eschborn wurde ein umfassendes Konzept für die Information, Beratung und Beteiligung der Bevölkerung an den Klimaschutzmaßnahmen in Eschborn entwickelt. Hier wurde deutlich, dass insbesondere im Bereich der Energieberatung eine Kooperation mit allen vorhandenen Einrichtungen, insbesondere den Energieversorgern Mainova AG und Syna GmbH, sowie der Aufbau eines Beraternetzwerks sinnvoll sind.
Für das Controlling der Klimaschutzziele und die Koordination der Maßnahmen wurde ein Klimaschutzmanagement für Eschborn entwickelt. Grundlage bildet der Plan-Do-Check-Act Zyklus der DIN EN ISO 50001 (Energiemanagementsysteme).
Für den Ausbau des Energiemonitorings der kommunalen Liegenschaften wird insbesondere eine automatisierte Verbrauchserfassung und Datenübertragung empfohlen.

Maßnahmenkatalog

Der Maßnahmenkatalog ist Hauptbestandteil des Klimaschutzkonzepts. Er dient dazu, die Handlungsoptionen der Stadt Eschborn aufzuzeigen, mit denen sie selbst oder in Kooperation mit Akteuren die Klimaschutzziele erreichen kann. Der Maßnahmenkatalog hat grundsätzlichen Empfehlungscharakter.

Insgesamt wurden 47 Maßnahmen aus den Handlungsfeldern

  • Kommunikation und Information
  • Verwaltung
  • Bauen und Wohnen
  • Erneuerbare Energien und Energieversorgung
  • Industrie und GewerbeM
  • Mobilität

entwickelt. Die einzelnen Steckbriefe zu den nach Handlungsfeldern aufgelisteten Maßnahmen sind im Anhang zum Abschlussbericht aufgeführt. Es stehen Maßnahmen im Vordergrund, die bei überschaubarem finanziellen Aufwand hohe Emissionsminderungen bieten. Ausgewählte Maßnahmen wurden in einer Prioritätenliste zusammengestellt. Die Prioritätenliste bildet einen konkreten Handlungsplan zur Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen.

[Ausführlicher Maßnahmenkatalog]

Ausblick und weitere Vorgehensweise

Aufgrund des geringen Anteils der CO2-Emissionen der kommunalen Liegenschaften kann die Stadt Eschborn die Klimaschutzziele nur erreichen, wenn alle Verbraucher in die Umsetzung der Maßnahmen einbezogen werden.

Die Handlungsperspektiven für die Stadt sind daher:

  • Vorbildfunktion wahrnehmen
  • Informieren
  • Lenken und koordinieren

Daher wird insbesondere der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit empfohlen.
Weiterhin wurde deutlich, dass die nachhaltige Entwicklung der Wärmeversorgung eine zentrale Rolle spielen wird. Daher sind insbesondere die Erhöhung der Energieeffizienz inkl. der verstärkten Nahwärmeversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung anzustreben.

Diese Erkenntnisse wurden bei der Entwicklung des Maßnahmenkatalogs und bei der Priorisierung der Maßnahmen berücksichtigt.

Für die Umsetzung der Maßnahmen ergeben sich folgende Handlungsschwerpunkte:

  • Die Optimierung des vorhandenen Energieberatungsangebotes und der Aufbau eines Beraternetzwerks
  • Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der Nahwärmeversorgung
  • Die Erschließung von Potentialen zur Energieeffizienz und zur Energieeinsparung, z.B. durch Einbindung der Vereine bei den Klimaschutzbemühungen (Kommunikationskonzept Vereine) oder der Motivation der städtischen Mitarbeiter zum klimafreundlichen Verhalten
  • Die Erschließung der vorhandenen Potentiale erneuerbarer Energien, insbesondere durch die Förderung des Ausbaus der Solarenergie (bspw. Bau neuer Bürger-PV-Anlagen durch die SolarInvest Main-Taunus)
  • Die Umsetzungen der erarbeiteten Maßnahmen für eine klimafreundliche Mobilität, bspw. die Einführung eines Fahrrad-Vermietsystems oder die Optimierung und Attraktivitätssteigerung des ÖPNV
  • Der Aufbau des Energiemonitorings für die kommunalen Liegenschaften
  • Der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit den lokalen Akteuren
  • Die Einbindung der Unternehmen in Eschborn, bspw. beim Aufbau des Energieberatungs-/Klimaschutzbüros Gewerbegebiet Süd

Neben der Maßnahmenentwicklung ist es gelungen, zahlreiche Akteure in die Klimaschutzbemühungen der Stadt einzubinden. Damit wurden auch die organisatorischen Grundlagen für die Umsetzung der Maßnahmen geschaffen.

So wurden mit der Erstellung des Klimaschutzkonzepts auch die Perspektiven und Chancen deutlich, die im kommunalen Klimaschutz liegen. Klimaschutz ist dann praktikabel und umsetzbar, wenn ökologische und ökonomische Interessen berücksichtigt und in Einklang gebracht werden. Die Betrachtung der Wertschöpfung zeigt, dass mit der Senkung der CO2-Emissionen in Eschborn bzw. den ausgelösten Investitionen wirtschaftliche Impulse gegeben werden. Mit der Sonderrolle Eschborns als Wirtschaftsstandort ergeben sich Chancen für die Netzwerkbildung und die Einbeziehung der Unternehmen in die Klimaschutzaktivitäten. Damit wird Klimaschutz zu einem wichtigen Instrument für die Wirtschaftsförderung.

Klima-Bündnis

Eschborn ist Mitglied im Städtenetzwerk Klima-Bündnis.

Stromanbieter-Check

Zahlen Sie weniger für Ihren Strom. Mit den Energiesparchecks können Sie den Stromverbrauch prüfen und einen Anbieterwechsel gegebenenfalls vornehmen.

Förderung

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der "Nationalen Klimaschutzinitiative" gefördert.

Ansprechpartner

Klimaschutzmanager
Edmund Flößer-Zilz
Telefon: 06196/490-279
Mail: klimaschutzeschbornde

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