Architektenwettbewerb für Projekt Rathaus/Stadthalle soll bald starten

In einem Bürgerentscheid 2012 hat sich die Mehrheit der Eschbornerinnen und Eschborner dafür ausgesprochen, dass das Rathausgebäude nicht abgerissen, sondern erhalten bleiben soll. Dem Willen der Bürgerinnen und Bürger folgend, legte die Stadtverwaltung unter Bürgermeister und Baudezernent Geiger einen Plan für das Großprojekt vor, der die Sanierung und Erweiterung des Rathauses und den Abriss sowie Neubau der Stadthalle vorsieht. Die Stadtverordnetenversammlung hatte diesem Konzept im Februar mehrheitlich 2019 zugestimmt.

Der Magistrat wurde in der Folge damit beauftragt, einen Architektenwettbewerb für das Gesamtprojekt vorzubereiten. Die Durchführung und Betreuung dieses Wettbewerbsverfahrens soll - wie jüngst vom Magistrat beschlossen - das Büro HILLE Architekten aus Mainz übernehmen.

 

Das Rathaus wurde in den Jahren 2014 bis 2017 brandschutztechnisch bereits so weit saniert, dass mittlerweile für den Betrieb eine uneingeschränkte Nutzungsgenehmigung vorliegt.

 

Die Kosten für das Bauprogramm inklusive Architektenwettbewerb werden auf zirka 57 Millionen Euro geschätzt. Folglich können die im Jahr 2012 veranschlagten Kosten deutlich reduziert werden. Der größte Anteil entfällt auf die neue Stadthalle, die vor allem den Bürgerinnen und Bürgern, gemeinnützigen Vereinen und Organisationen zur Verfügung stehen wird. "Das Rathaus wird unter energetischen und technischen Gesichtspunkten saniert und ein Stück weit vergrößert, um die derzeit ausgelagerten Verwaltungseinheiten wieder in einem Gebäude zusammenzuführen", erläutert Bürgermeister Geiger.

 

Der Anbau bietet zudem die Möglichkeiten, ein modernes und barrierefreies Bürgerbüro einzurichten. Das Bürgerbüro soll als zentrale Anlaufstelle dienen, um dort die gängigsten Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmen zu können.

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