Bahn prüft zeitgleiche Modernisierung der Eschborner Bahnhöfe

Die Bahnhöfe in Eschborn und Niederhöchstadt sind dringend sanierungsbedürftig. Bürgermeister Mathias Geiger würde beide gerne zeitgleich und möglichst zeitnah in Angriff nehmen. Mit der Sanierung soll der längst überfällige barrierefreie Ausbau der Stationen einhergehen. Nach einem Treffen mit hochrangigen Vertretern der Deutschen Bahn ist Bürgermeister Geiger optimistisch, dass dahingehend Fortschritte erzielt werden.

 

Die Krux in Sachen Bahnhöfe für die Stadt Eschborn liegt darin, dass nicht sie selbst als Kommune, sondern die Deutsche Bahn AG Eigentümerin ist - und deshalb natürlich letztendlich über die Maßnahmen an ihren Gebäuden entscheidet. Immerhin steht der Bahnhof Eschborn-Mitte auf einer Liste des Unternehmens mit vordringlicheren Maßnahmen. Eine Planungsvereinbarung wurde der Stadt jüngst vorgelegt. "Mein Ziel ist es, dass die Stadtverordnetenversammlung darüber noch in diesem Jahr abstimmt", so Geiger.

 

Der Bahnhof in Niederhöchstadt, den der Bürgermeister sinnvoller- und notwendigerweise zeitlgleich moderniseren möchte, ist bei der Deutschen Bahn indes nicht so hoch priorisiert. Aus diesem Grund war Geiger diese Woche bei der Deutschen Bahn vorstellig. "Ich habe die Zusage erhalten, dass beide Bahnhöfe gleichzeitig modernisiert werden, sofern dies 'laut Leistungs- und Finanzierungsverteilung des Bundes möglich ist'.

 

Bei dem Unternehmen konnte sich Bürgermeister Geiger zudem über die neue "Bike+Ride-Offensive an Bahnhöfen" informieren. Die Deutsche Bahn nämlich will bis 2022 100.000 neue Fahrradstellplätze schaffen. Vom Bundesumweltministerium gibt es dabei Förderungen von 40 Prozent. "Noch im Oktober werden sich Vertreter der Bahn vor Ort ein Bild darüber machen, wie die Lage in Sachen Stellplätzen in Eschborn und Niederhöchstadt ist", so Geiger. Er werde sich dafür einsetzen, dass die Stadt an der Bike+Ride-Offensive teilhaben kann und Förderung erhält.

Zurück