"Die Wanderhure" - Zum Abschluss des Theaterrings die Geschichte einer starken Frau

(Foto: Hermann Posch)

Am Dienstag, dem 20. März 2018 um 20 Uhr, in der Eschborner Stadthalle, endet die Theatersaison 2017/18 mit dem Schauspiel „Die Wanderhure“ von Daniel Hohmann. Das Stück spielt nach dem Roman von Iny Lorentz und Motiven der gleichnamigen Verfilmung.

Marie, Tochter eines reichen Tuchhändlers, liebt den Wirtssohn Michel. Doch Maries Vater hat andere Pläne für seine Tochter: Sie soll die Frau des Sohnes von Reichsgraf von Keilburg werden, doch sie lehnt ab. Was sie nicht weiß: Sie und ihr Vater sind Opfer einer Intrige. Ihr Vater wird ermordet, Marie landet am Schandpfahl und wird aus der Stadt gejagt. Marie überlebt, jetzt will sie Macht und Rache. Nur als Prostituierte kann sie sich durchbringen, als Wanderhure. Als Hure hat sie Macht, wenn sie ihre Gaben nutzt: ihre Schönheit, ihre Intelligenz und ihren Mut der Verzweiflung. Wird sie Rache bekommen? Hat sie überhaupt eine Chance?

Maries heroischer Kampf macht ihre Geschichte so spannend: Ein opulentes mittelalterliches Sittengemälde um eine starke Frau, gleichzeitig ein hochaktueller Krimi voll aufwühlender Leidenschaft.

Eintrittskarten gibt es in den Schreibwarenhandlungen Schlegel und Bobas in Eschborn sowie bei Blumen Buchholz in Niederhöchstadt für 14 Euro, 9 Euro und 7 Euro.