Dreimal um den Äquator geradelt / 130.000 Radkilometer für den Klimaschutz

Rund ein Drittel mehr Kilometer und ebenso viel mehr Radler als im vergangenen Jahr – so lautet die Bilanz der nunmehr sechsten Auflage des „Stadtradelns“ in Eschborn: 814 Aktive erradelten in drei Aktionswochen sensationelle 129.805 Kilometer. Mit dieser Leistung hätte man die Erdkugel am Äquator dreimal umrunden können. Damit wurden rechnerisch über 18 Tonnen an CO2-Ausstoß vermieden, was den Jahresemissionen von etwa neun Autos entspricht.

Ein Ergebnis, das Edmund Flößer-Zilz, Klimaschutzmanager der Stadt Eschborn, begeistert: „Dies wachsende Interesse zeigt, dass immer mehr BürgerInnen und Bürger die Vorteile des Fahrrades für sich entdecken. Viele werden neugierig und erkunden anlässlich des Stadtradelns zum ersten Mal Wege und Möglichkeiten, mit dem Rad unterwegs zu sein, beispielsweise zum Arbeitsplatz zu pendeln und bleiben danach dabei. Eine moderne, komfortable Ausrüstung, Navigationsgeräte und Apps oder ein E-Motor helfen bei großen Entfernungen und ein E-Lastenrad, Anhänger und Satteltaschen, wenn etwas zu transportieren ist. Radlerinnen und Radler wollen wir vielfältig fördern, seien sie Pendler oder Bürger Eschborns, denn sie schonen das Klima und entlasten die Straßen."

29 Teams, darunter Deutsche Bank, Börse, GIZ, aber auch die Eschborner Spitzenradler, die Flotten Bienen, Fit for Kids und nicht zuletzt das radelnde Rathaus sowie 17 Stadtparlamentarier zeigten großes Engagement und verbesserten so vom 18. August bis zum 7. September ihre Klimabilanz.

An die Spitze geradelt ist das „Schülerteam der Heinrich-von-Kleist-Schule“: 385 Schüler erstrampelten 20.562 Kilometer. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen die „Deutsche Bank“ mit 18.313 Kilometer und 49 Teilnehmern und die „Eschborner Spitzenradler“ mit 11.898 Kilometern und 50 Teilnehmern, die ihrem Namen wieder alle Ehre machten.

Umgerechnet auf die meisten Radkilometer pro Teilnehmer ergibt sich ein etwas anderes Bild: Das zweiköpfige Team „Gueblitz“ konnte über 1200 Kilometer zum Klimaschutz beitragen, liegt also mit 614 Pro-Kopf-Kilometern an der Spitze. Knapp dahinter folgen die „Voodoo Bikers“ von Vodafone mit 608 Kilometern, und mit 508 Kilometern sind auch die Radler der „Deutsche Börse AG“ weit vorne vertreten.

Zur Preisverleihung am Samstag, den 28.09.2019 auf dem Rathausplatz in Eschborn sind alle Teams mit ihren Radlerinnen und Radlern herzlich eingeladen. Im Anschluss an die Fund-Fahrradversteigerung, die um 09:30 Uhr startet, übergibt Bürgermeister Mathias Geiger gegen 11:00 Uhr im Rahmen eines Empfangs den Teams ihre Urkunden sowie Sachpreise und Gutscheine. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

„Ich danke allen Teams der Aktion Stadtradeln für ihr herausragendes Engagement. Im Jahr 2019 verzeichnet die Aktion ihren bisher größten Erfolg. Das Schülerteam der Eschborner Heinrich-von-Kleist-Schule, mit ihrem Umweltlehrer Volker Kalbhenn als Teamkapitän, hat gezeigt, dass jedermann und -frau die eigene Klimabilanz kinderleicht verbessern kann. Mit „cycling for future“ lässt sich der diesjährige Erfolg kurz und knapp beschreiben und zwar nicht als Wortspiel, sondern als Auftrag“, freut sich Bürgermeister Geiger.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.stadtradeln.de/eschborn zu finden.

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