Gemeinsame Aktion gegen giftige Herbstzeitlose

Die erste Aktion zur Vernichtung bzw. Eindämmung der giftigen Pflanze, die Herbstzeitlose, war ein voller Erfolg, wie Gründezernent Heinz O. Christoph bekannt gibt. Initiert wurde die Maßnahme auf den Niederhöchstädter Biotop-Flächen "Große Roth Wiesen" von einem Bündnis zwischen der Stadt Eschborn und der Nabu Ortsgruppe Niederhöchstadt.

Am Dienstag, dem 7. April 2020, wurde fleißig mit Spaten, Schaufel und Freischneider gegen die Herbstzeitlose vorgegangen. Die Initiative, die aus der Arbeitsgemeinschaft ökologische Aufwertung Eschborn entstand, wurde von zwei Landschaftsgärtnern unterstützt. So konnte nach zwei Stunden ein großer Teil der wertvollen Wiesenflächen in Niederhöchstadt von der giftigen Pflanze befreit werden.

 

 

Die Herbstzeitlose stellt ein großes Problem bei der Heugewinnung dar. Die jetzt durchgeführte Vernichtungsaktion war bereits im vergangenen Sommer mit dem landwirtschaftlichen Pächter dort abgesprochen worden. Der Pächter hat seinerseits auf die Düngung der Flächen für die kommenden Jahre verzichtet, sodass sich die wertvollen Magerwiesen weiter entwickeln können, aber auch die Heugewinnung funktioniert.

 

Das Büro Ökoplanung aus Darmstadt teilt mit, dass es sich bei den Wiesen aus ökologischer Sicht um sehr wertvolle Flächen handelt, weil sie in weiten Teilen seit Jahrzehnten extensiv als Mähgrünland genutzt werden und mit ihren artenreichen Magerwiesenbereichen von herausragender Bedeutung für Eschborn sind.

 

 

Die Stadt Eschborn bittet weiterhin alle um besondere Rücksicht: Am besten sollten die Flächen gar nicht betreten werden, um Flora und Fauna - insbesondere auch durch freilaufende Hunde - nicht zu stören.

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