Machbarkeitsstudie für Radschnellweg Taunushang geplant

Um die Verkehrswende in der Region einzuleiten, müssen viele Akteure im Rhein-Main-Gebiet zusammenarbeiten. Und nur etliche verschiedene Maßnahmen können dazu beitragen, dass die Menschen weiterhin mobil bleiben und dennoch Ressourcen und die Umwelt schonen. Dabei spielt der Radverkehr eine wichtige Rolle.

 

Durch den Bau von sogenannten Radschnellwegen, mit denen Radfahrende möglichst zügig und sicher an ihr Ziel gelangen können, soll dieser gefördert werden. Eschborn ist bereits in die Planung des Radschnellwegs Vordertaunus beteiligt. Dieser ist einer von mehreren in der Region geplanten Radschnellwegen und wird zwischen den Vordertaunusstädten Friedrichsdorf, Bad Homburg v. d. Höhe, Oberursel (Taunus), Steinbach (Taunus), Frankfurt am Main sowie Eschborn verlaufen.

 

In Regionen, in denen der Verkehr besonders dicht ist, kann der Radverkehr Straßen, Busse und Bahnen entlasten. Radschnellwege haben eine hohe Qualität und zeichnen sich durch mehr Platz und Sicherheit, höheren Fahrkomfort und schnelleres Ankommen am Ziel aus.

 

Für einen weiteren Radschnellweg, der Eschborn kreuzt, soll nun in Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen und dem Regionverband FrankfurtRheinMain eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, wie Bürgermeister Mathias Geiger bekannt gibt.

 

Dabei geht es um den Radschnellweg Taunushang von Bad Soden über Schwalbach nach Eschborn - mit Anschluss an den Radschnellweg Vordertaunus. Ziel der Machbarkeitsstudie ist es zu prüfen, ob in dem festgelegten Untersuchungsraum eine Verbindung realisiert werden kann. Zudem soll eine Vorzugstrasse mit realistischen Umsetzungschancen erarbeitet werden. In einem nächsten Schritt wird im Magistrat Eschborns über die zu erstellende Machbarkeitsstudie abgestimmt. Die Kosten für die Studie betragen nach derzeitiger Schätzung rund 80.000 Euro, aufgeteilt unter den Beteiligten, wobei die Möglichkeit einer 50-prozentigen Förderung besteht.

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