Seit 10 Jahren verschwistert: Eschborn - Póvoa de Varzim - Zabbar

"Auf der Grundlage gegenseitiger freundschaftlicher Beziehung der Völker Europas und in dem Bestreben, das Zusammenleben der Menschen in Frieden und Freiheit zu sichern, erklären die Vertreter der Städte Eschborn, Póvoa de Varzim und Zabbar ihren Willen, die bestehenden Verbindungen durch eine offizielle Partnerschaft zu festigen und weiter auszubauen."

So lautet der erste Satz, der Verschwisterungsurkunde, die am 14. Mai 2010 die Bürgermeister von Eschborn, Wilhelm Speckhardt, Póvoa de Varzim, Dr. José Macedo Vieira, und Zabbar, Domenic Agius, in Eschborn unterzeichnet haben.

Am selben Tag haben die Städte Eschborn und Montgeron ihre im Jahr 1985 besiegelte Verschwisterung mit einer feierlichen Urkundenunterzeichnung erneuert.

Alle drei Städte waren in diesem Jahr zum Eschenfest eingeladen, um neben dem 1250-jährigen Stadtjubiläum auch die Jubiläen der Städtepartnerschaften zu feiern. Da wegen der Corona-Pandemie alle Feierlichkeiten abgesagt wurden, kommen auch die Vertreter dieser Städte im Mai nicht nach Eschborn.

 

Bürgermeister Adnan Shaikh bedauert dies sehr, wäre es doch seine erste Möglichkeit gewesen, seine Amtskollegen als Bürgermeister zu begrüßen: „Als Schulleiter habe ich bis zum Wechsel ins Rathaus viele Aktivitäten im Rahmen von Schüleraustausch-Fahrten gefördert und unterstützt. Insofern kenne ich die Partnerstädte bereits aus Erzählungen meiner ehemaligen Schülerinnen und Schüler sowie der begleitenden Lehrerinnen und Lehrer. Ich bedaure es sehr, meine Kollegin und die Kollegen nicht in Eschborn begrüßen zu können, bin aber sicher, dass wir dies bald, spätestens zum Eschenfest im kommenden Jahr, nachholen können.“

 

Neben zahlreichen Schülerfahrten, insbesondere nach Montgeron, zeichnen sich die Städtepartnerschaften durch den Austausch auf kulturellem Gebiet aus. Shaikh ist sich sicher, dass diese Aktivitäten nach der Corona-Krise wieder lebendiger gestaltet werden können. Auch die Treffen von Kindern und Jugendlichen wurden in diesem Jahr zunächst einmal ausgesetzt.

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