Vorstellung des Kalenders „Eschborner Hingucker 2020“ im Eschborn K

Am Freitag, dem 11. Oktober 2019, wurde im Foyer des Eschborn K der Kalender „Eschborner Hingucker 2020“ vorgestellt, der Werke der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerwerkstatt der Villa Luce enthält. Die Bilder im Original sind noch bis zum 30. Dezember dieses Jahres ausgestellt.

Erster Stadtrat Thomas Ebert freute sich, dass Inklusion gut sichtbar wird und für 2020 mit Unterstützung der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Villa Luce, ehrenamtlich engagierten Künstlern sowie der Hochschule Darmstadt wieder ein Villa-Luce-Kunst-Kalender entstanden ist.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Ottmar Schnee, Vorsitzender des Eschborn K, gab es eine Gesprächsrunde. Sie wurde von der zuständigen Mitarbeiterin der Stadt Eschborn, Susanne Däbritz, moderiert. Gert Grünhagen war die Stimme und Vertreter der Künstler auf der Bühne. Er beschrieb, was er braucht, um malen zu können. Neben den Materialien und der Unterstützung durch Eva Keller-Welsch sind es unter anderem  Ruhe und Künstlerfreunde. Sein Wunsch für die Zukunft: „Auch nächstes Jahr wieder eine Fahrt zu einem Ort, wo wir zusammen malen und Spaß haben und viele Leute, die meine Bilder sehen.“

 

Erster Stadtrat Thomas Ebert betonte, „dass schon vor 40.000 Jahren die Menschen das Bedürfnis nach künstlerischer Gestaltung hatten. Und Inklusion bedeutet, dass - ob mit oder ohne Behinderungen - dieses Bedürfnis ausgelebt werden kann.“

 

Matthias Etzel von der Technischen Hochschule Darmstadt, der die Durchführung des Projektes begleitete, beantwortete unter anderem die Frage, warum es einen Kunstkalender braucht: „Die sorgfältige und hochwertige Gestaltung zeigt Wertschätzung und macht es den Betrachtern leicht, die Ergebnisse der Sommerwerkstatt als Kunst anzuerkennen.“ Eva Keller-Welsch, Mitarbeiterin der Lebenshilfe, hat mit den Bewohnern der Villa Luce künstlerisches Gestalten in den vergangenen Jahren zunehmend angeboten: „Ich habe aufgegriffen, was vorhanden ist und den Künstlerinnen und Künstlern Wege und Möglichkeiten gezeigt, ihre eigenen Werke zu schaffen. Wir alle würden uns sehr freuen, wenn die Sommerwerkstatt auch künftig stattfinden könnte“. Nach der Talkrunde gingen die Künstler zu ihren Bildern und sprachen mit den zahlreichen Besucherinnen und Besucher über ihre Werke.  Am selben Abend konnten bereits einige der Kunstwerke verkauft werden.

 

Gegen eine Spende von zehn Euro ist der attraktive Kalender im Rathaus der Stadt Eschborn und in der Verwaltungsstelle Niederhöchstadt erhältlich. „Die Spenden gehen direkt an die Villa Luce für Farben, Leinwand und Pinsel für die Sommerwerkstatt 2020“, sagte Erster Stadtrat Ebert.

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