Weitere Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung durchgeführt

Die Stadt Eschborn hat ein Konzept erarbeitet, um der Lichtverschmutzung den Kampf anzusagen. "Das nächtliche Erscheinungsbild unserer Stadt soll verbessert werden, indem Lichtverschmutzung an öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen und Gebäuden vermieden wird", so Bürgermeister Mathias Geiger.

Die Lichtverschmutzung bezeichnet die dauernde Abwesenheit völliger Dunkelheit, auch aufgrund übermäßiger oder fehlgeleiteter Beleuchtung. Diese Lichtimmissionen machen Mensch und Tier, die den Rhythmus von Tag und Nacht brauchen, zu schaffen. Außerdem kann der effiziente Einsatz von Licht dazu beitragen, Strom zu sparen und damit die Emission von CO2 nachhaltig zu reduzieren.

 

Erste Maßnahmen wurden bereits mit Hilfe des städtischen Klimaschutzmanagers Edmund Flößer-Zilz umgesetzt: Am verlängerten Dörnweg zwischen der Heinrich-von-Kleist-Schule und Steinbacher Straße werden neun kaltweiße LED-Leuchten gegen insektenfreundliche, amberfarbene Leuchten ausgetauscht. Amberfarbenes, also gelbes Licht, streut weniger in den Nachthimmel und ist wegen des nicht vorhandenen Blauanteils das insektenfreundlichste Licht.

 

An gleicher Stelle wurde bereits im April eine Sofortmaßnahme veranlasst: So konnten Stromverbrauch und Lichtimmission reduziert werden, in dem die Beleuchtung zwischen 23 Uhr nachts und 5 Uhr morgens abgeschaltet wird. Im April dieses Jahres fand zusätzlich ein Infoabend im Bürgerzentrum zum Thema Lichtverschmutzung statt.

 

Bürgermeister Geiger kündigt weitere Maßnahmen der Stadt gegen Lichtverschmutzung an. Bürgerinnen und Bürger sowie in Eschborn ansässige Unternehmen sollen außerdem in geeigneter Weise informiert werden, wie Beleuchtung im Sinne des neuen Konzepts - auf freiwilliger Basis - überprüft und gegebenfalls verbessert werden kann.

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