Der Bürgermeister informiert

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

liebe Eschborner,

bereits am 16.02.2017 hatte die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung entschieden, den nicht zukunftsfähigen Beschluss zur Erweiterung des Außenbeckens im Wiesenbad aufzuheben und stattdessen die Erweiterung der Wasserkapazitäten mittels einer zusätzlichen Schwimmhalle voranzutreiben.

Noch im Mai desselben Jahres konnten wir den Stadtverordneten ein schlüssiges Konzept für den Neubau einer modernen und flexiblen Schwimmhalle vorlegen, auf dessen Grundlage nun die Vorentwurfsplanung samt Kostenkalkulation erarbeitet wurde. Die detaillierten Planungen wurden dem Bau- und Umweltausschuss am gestrigen Mittwoch präsentiert und werden zudem der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 13. September 2018, zur Beschlussfassung vorgelegt.

In der Zwischenzeit wurde im Zuge eines öffentlichen Vergabeverfahrens ein fachkundiger Generalplaner beauftragt und Nutzergespräche mit den örtlichen Vereinen geführt sowie die Bedarfe des Main-Taunus-Kreises bzw. seiner Schulen abgefragt. Es freut mich in diesem Zusammenhang sehr, dass Landrat Michael Cyriax (CDU) das Bauvorhaben ausdrücklich begrüßt und politisch unterstützt. Nicht zuletzt wird Eschborn damit auch seiner hervorgehobenen Stellung im Kreis gerecht und kann insbesondere den Schulen der Nachbarkommunen zukünftig Kapazitäten für den erforderlichen Schwimmunterricht anbieten.

Die aktuelle Entwurfsplanung sieht den Neubau einer Schwimmhalle mit acht 50-Bahnen vor. Teile des Beckens sollen mit einem Hubboden ausgestatten werden, um eine flexiblere Nutzung zu ermöglichen. Die Längsseite der Schwimmhalle ist nach Süden zum Freibadbereich hin ausgerichtet mit hohen, großformatigen Fensterflächen, die im unteren Bereich komplett geöffnet werden können, um Außen- und Innenbereich miteinander zu verbinden. Die Höhe des Gebäudes soll die bestehenden Baumkronen nicht überragen und sich so harmonisch in die Landschaft einfügen.

Die verschiedenen Nutzergruppen erschließen das Gelände derzeit über unterschiedliche Wege und Stellen, was zu einer recht unstrukturierten Erschließungssituation führt. Ein wichtiger Bestandteil der Vorentwurfsplanung beinhaltet daher die Schaffung einer zentralen und weitläufigen Eingangshalle. Diese soll zwischen Altbau und Neubau platziert werden und das neue Zentrum des Gebäudeensembles bilden.

Die Gesamtkosten betragen nach derzeitiger Kalkulation rund 15,8 Mio. Euro, wovon 2,5 Mio. Euro auf das geplante Parkdeck mit 220 Stellplätzen entfallen sowie rund 1,0 Mio. Euro auf die neu zu schaffende Eingangshalle.

Für das Bauvorhaben wurde beim Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport im Rahmen des Förderprograms „SWIM“ ein Förderantrag gestellt. Aufgrund der Bausumme wurde die maximal mögliche Fördersumme in Höhe von 1,0 Mio. Euro beantragt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Geiger