Der Präventionsrat informiert: 1,7 Prozent weniger Straftaten als 2016

„In Eschborn kam es im Jahr 2017 zu einer erfreulichen rückläufigen Entwicklung bei der Gesamtkriminalität“, erklärte Bürgermeister Mathias Geiger.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2017, die von Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann beim Treffen des Präventionsrates der Stadt Eschborn vorgestellt wurde, beziffert alle angezeigten Straftaten in Eschborn auf 1.158. Das sind 20 weniger als im Jahr 2016.

Auch die Kriminalität im gesamten Main-Taunus-Kreis konnte im Jahr 2017 um 636 Fälle gesenkt werden. Das entspricht 5,6 Prozent. Die positive Entwicklung der Fallzahlen beruht vor allem auf dem Rückgang der Diebstahlsfälle. Sehr positiv ist hier vor allem der Rückgang der Wohnungseinbrüche auf nur noch 411 im ganzen Kreisgebiet, der tiefste Wert seit Jahrzehnten.

Die Aufklärungsquote im Main-Taunus-Kreis ist wieder gestiegen. Sie lag 2017 bei 60,5 Prozent und überschritt damit erstmals die Grenze von 60 Prozent.

Auch in Eschborn konnte die Aufklärungsquote gesteigert werden. Sie stieg von 52 Prozent auf 57,3 Prozent.

Gründe für eine geringere Kriminalität in Eschborn im Vergleich zum Vorjahr sind die professionelle Polizeiarbeit, eine verstärkte Polizeipräsenz aber auch erfolgreiche Präventionskonzepte wie zum Beispiel die Veranstaltung „Stopp dem Einbruchsdiebstahl“ in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat der Stadt Eschborn.