Bäume nicht mehr standfest – demnächst Fällungen nötig

Im Stadtgebiet Eschborns und entlang des Westerbachs müssen in den kommenden Wochen Bäume beschnitten und gefällt werden. Zu diesem Ergebnis kam eine kürzlich durchgeführte Baumkontrolle eines Gutachters. „Die Fällungen sollen verhindern, dass Personen durch abbrechende Äste oder umfallende Bäume verletzt werden“, erklärte Gründezernent Thomas Ebert.

Durch Alter, Krankheit und Verletzungen beginnt der natürliche Abbau eines Baumes. Pilze, Parasiten, Risse und Höhlungen schwächen einen Baum oft so sehr, dass er seine Standsicherheit verliert. Pilze dringen über Wunden in den Baum ein. Zunächst wird  das Kernholz zersetzt, im weiteren Verlauf wird auch das Splintholz befallen, was zu erhöhter Windbruchanfälligkeit der Bäume führt. Astabwürfe oder der Sturz eines Baumes können erhebliche Sach- und Personenschäden anrichten.

Der Abbau ist mit dem bloßen Auge oft nicht zu sehen. Deshalb werden regelmäßig alle Bäume im Stadtgebiet kontrolliert. Können die Bäume durch Schnittmaßnahmen nicht mehr erhalten werden, ist eine Fällung unumgänglich.
Insgesamt müssen 15 Bäume entlang des Westerbachs und 29 Bäume im Stadtgebiet (u.a. Friedhöfe, Parkanlagen, Schwimmbad und Straßen) gefällt werden.

Zur Sicherung und Entwicklung des Baumbestandes werden in der Waldfläche zwischen Westerbach und Wiesenbad 24 Bäume, überwiegend Ahorn, gefällt. Der Baumbestand in dieser Fläche ist zu dicht geworden ist, die Bäume behindern sich gegenseitig im Wuchs. Die Auslichtungen fördern die normale Entwicklung der kräftigsten Bäume.

Gemäß den Naturschutzvorgaben werden alle Arbeiten vor Beginn der Vogelbrutzeit bis Ende Februar beendet sein.
Die Stadt Eschborn bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn es wegen dieser Arbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen sollte.