Kinder auf Anklams Spuren – Schulkinderhaus-Kunstprojekt

Nachdem die Schulkinderhäuser Schillerstraße und Westerbach bereits im letzten Jahr ein sehr erfolgreiches Kunstprojekt rund um das Frankfurter Städel durchgeführt hatten, nahmen sie in den diesjährigen Sommerferien die im öffentlichen Raum Eschborns und Niederhöchstadts ausgestellte Kunst Axel Anklams zum Anlass, einzelne Objekte näher in Augenschein zu nehmen. Das Ziel sollte sein, selbst geschwungene Gebilde in Anlehnung an die Begriffe Luft, Leichtigkeit und Licht herzustellen.

Also fuhren die Kinder zunächst sowohl nach Eschborn in die neue Stadtmitte als auch in den Skulpturenpark, um Eindrücke zu sammeln. Am nächsten Tag erstellten sie Skizzen, um zu versuchen, das Gesehene mit den eigenen Vorstellungen zu einem individuellen Werk umzusetzen. Dann ging es los. Jedes Kind wählte aus den zur Verfügung stehenden Materialien Draht, Holzblock, Chinapapier, Alu- und Frischhaltefolie das, womit die eigenen Vorstellungen am besten zum Ausdruck gebracht werden konnten. Hier wurde klar, wie viel Kunst doch mit Handwerk gemeinsam hat. Diese Feststellung trafen die ideenreichen und motivierten Kinder öfters, als sie merkten, dass das, was später so leicht und luftig daherkommt, neben Inspiration und Freude am Tun auch die Folge von Sorgfalt, richtiger Technik und aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten ist.
Erster Stadtrat Ebert ist begeistert von den entstanden Werken, die sich absolut sehen lassen können: „Ich freue mich sehr, dass unsere Kinder durch solche Projekte spielerisch an Kunst herangeführt werden. Ihre Kreativität wird gefördert, Begabungen werden entdeckt und entwickelt. Und was am wichtigsten dabei ist. Es hat ihnen großen Spaß gemacht.“  Ebert dankte den Erzieherinnen, die dieses ermöglicht und begleitet haben.