Subtropische Verhältnisse bescheren der Gärtnerkolonne viel Arbeit

Die in diesem Sommer ständig wechselnden Perioden von Sonne und Regen lassen die hiesige Vegetation üppig gedeihen. Was des einen Freud‘, ist des anderen Leid. Hobbygärtner mögen sich über das rasche Wachstum der Pflanzen freuen. Es gibt aber auch Menschen, bei denen die Freude begrenzt ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Gärtnerkolonne kommen kaum mit dem Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Rasenflächen in den städtischen Grünanlagen und Spielplätzen sowie dem Straßenbegleitgrün nach. Es gibt täglich zahlreiche Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern, die sich beschweren. Gründezernent Heinz O. Christoph bittet daher um Verständnis und Geduld: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Bauhofes leisten zur Zeit Höchstarbeit. Auch haben wir bereits Firmen beauftragt, uns bei der Bewältigung dieser Arbeiten zu unterstützen.“

Priorität hat auf jeden Fall die Verkehrssicherheit. „Zuallererst muss verhindert werden, dass es aufgrund von zu starkem Pflanzenwuchs zu Gefährdungen im Straßenverkehr kommt. Das steht auf unserer Agenda ganz oben“, erklärt Christoph, „danach kümmern wir uns um die öffentlichen Grünanlagen und Spielplätze. Ich denke, das kann jeder verstehen und nachvollziehen.“ Der Gründezernent appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, von Beschwerdeanrufen abzusehen.