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Eschborn ist eine Stadt mitten in Europa – seit nunmehr über 25 Jahren verschwistert mit der französischen Stadt Montgeron und vielen Jahren freundschaftlich verbunden mit  Póvoa de Varzim (Portugal) und  Zabbar (Malta).

Im Rahmen des Eschenfestes wurden unsere freundschaftlichen Bande mit der portugiesischen und maltesischen Stadt auf ein festes Fundament gestellt und offizielle Partnerschaftsverträge unterzeichnet. Gleichzeitig freut sich Eschborn über das 25jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Montgeron.

Die Kontakte untereinander haben sich mittlerweile gefestigt, wie man auch an dem regen kulturellen Austausch feststellen kann. Beispielsweise gibt es regelmäßig gegenseitige Kunstausstellungen mit Künstlern aus den jeweiligen Städten. Im Jahr 2001 unterzeichneten die Verantwortlichen aller vier Städte auf Malta einen Freundschaftsvertrag, dessen Basis durch die Besiegelung einer Jumelage im Mai 2010 gestärkt wird.

Zu Gast in Eschborn...

... in fünf Sprachen können Sie sich auf eine filmische Entdeckungstour durch Eschborn begeben.


Seit 25 Jahren besteht mit der französischen Stadt Montgeron ein inniges und freundschaftliches Verhältnis. Montgeron ist eine ca. 22.000 Einwohner zählende Stadt, ungefähr 17 km südöstlich von Paris, also in unmittelbarem Einzugsgebiet der Weltstadt.

Im Oktober 1985 wurde während einer feierlichen Jumelage die Verschwisterungsurkunde unterzeichnet. Fast zeitgleich wurde von Eschborner Bürgern ein Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen Eschborn und Montgeron gegründet. Seitdem finden regelmäßig gegenseitige Besuche statt. Viele Freundschaften sind entstanden und man besucht sich auch außerhalb von offiziellen Anlässen. Die Nähe Montgerons zu Paris war und ist für viele Eschborner immer ein willkommener Anlass, ihre Partnerstadt zu besuchen. Auch Montgeron hat schöne Flecken zu bieten, die zu besuchen es sich lohnt. Hier sei beispielsweise der Wald von Senart genannt; ca. 40 Prozent von Montgerons Fläche gehören dazu. Er ist ein beliebtes Naherholungs-Ziel mit Wander-, Rad- und Reiterwegen. Seit einiger Zeit sorgt ein weltberühmter Freizeitpark für weiteren Zulauf: Disney Land Ressort. Maximal eine halbe Autostunde liegt er von Montgeron entfernt.

An dieser Stelle sollte auch die Geschichte Montgerons nicht unerwähnt bleiben. Urkundlich wurde Montgeron erstmals 1147 erwähnt. Im 17. Jahrhundert gehörte Montgeron zum größten Weinbaugebiet Frankreichs. Am Ende des 19. Jahrhunderts stand in Montgeron kein einziger Rebstock mehr. Sie alle waren Schädlingen und Feuer zum Opfer gefallen.

Heute ist Montgeron eine moderne Stadt an der Peripherie von Paris.

Zur portugiesischen Partnerstadt von Montgeron gibt es bereits seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte. Man traf sich in Montgeron und so entstanden die ersten Ideen einer freundschaftlichen Zusammenarbeit. Am Anfang stand die gemeinsame Planung und Durchführung von internationalen Jugendcamps.

Mittlerweile aber bestehen vielfältige Verbindungen - auch im Bereich von Kultur und Sport. Ein besonderes Augemerk legen beide Städte auf die Herstellung von Kontakten der Kinder und Jugendlichen untereinander. So werden alle zwei Jahre sportliche Wochenenden in jeweils wechselnden Städten für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren geplant: das sogenannte Multisport-Exchange.

Seit vielen Jahren fahren im Mai vier Schülerinnen und Schüler der Heinrich-von-Kleist-Schule zum Square-Painting, einem Malwettbewerb für Schüler.

Póvoa de Varzim ist sowohl ein traditionsreiches Fischerstädtchen an der Atlantikküste als auch ein internationaler Ferienort, ganz in der Nähe von Porto, der Heimatstadt des berühmten Portweins.

Seit Februar 2000 veranstaltet die Stadt Póvoa de Varzim jährlich das Iberische Literaturtreffen Correntes d'Escritas, eines der wichtigsten Ereignisse der portugiesischen Verlags- und Literaturszene und vergibt seit 2004 den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis Prémio Literário Casino da Póvoa.

Seit dem Jahr 2000 gibt es eine weitere Stadt im Bunde: Zabbar, auf der Mittelmeerinsel Malta. Jugendliche aus diesen vier Städten nehmen gemeinsam an den internationalen Sommercamps statt, die von Eschborn, Montgeron, Póvoa de Varzim und Zabbar abwechselnd organisiert werden.

Zabbar, im Südosten der Insel Malta gelegen, ist mit rd. 15.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt des kleinen Mittelmeerstaates. Sie nennt sich voller Stolz „Cittá Hompesch“, Stadt von Hompesch, dem letzten Großmeister des Maltersordens Ferdinand von Hopesch, der aus Deutschland stammte. Mit ihm endete 1798 die jahrhundertlange Geschichte des Ordens auf Malta. Hompesch war es auch, der Zabbar  die Stadtrechte verlieh und besonders die örtliche Kirche, die „Our Lady of Grances“ („Die gnädige Gottesmutter“) geweiht ist, förderte. Ein Triumphbogen am Eingang der Stadt Zabbar erinnert noch heute an Hompesch.

Alljährlich im September findet in Zabbar eine der größten Wallfahrten der Insel statt. Besonders Fahrrad- und Motorradfahrer aus dem ganzen Land  kommen dann  zur Muttergottes in die Stadt. Tausende Gläubige versammeln dabei sich zu eine Prozession und anschließendem Volksfest. Getragen wird die gesamte Veranstaltung unter anderem von zwei großen örtlichen Musikvereinen, die mit ihren Kapellen das Fest begleiten und prägen.

Ansprechpartner

Beate Brendel, Telefon: 06196 / 490-104

 

Städtepartnerverein

In Eschborn wurde im Jahr 2008 ein Verein gegründet, der sich um die Bürger- und Vereins-Kontakte zu den Partnerstädten kümmert und auch gleichzeitig Ansprechpartner für die Vereine in Eschborn ist, wenn es um Fragen in diesem Zusammenhang geht. Weitere Informationen auf der Webseite des Vereins.

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