20 neue Fahrradboxen am Süd-Bahnhof

Bis Ende Juni werden am Eschborner Süd-Bahnhof in der Nähe des Parkdecks 20 neue Fahrradboxen aufgestellt. Zudem werden die vorhandenen und die 24 ebenso neu zu errichtenden Fahrradabstellplätze (12 Fahrradbügel) überdacht. Der Fachbereich Planen und Bauen hat ein Tiefbauunternehmen mit diesen Arbeiten beauftragt, nachdem der Magistrat Mitte Mai seine Zustimmung erteilt hat.

Auch die neuen Fahrradabstellmöglichkeiten wurden durch Landesmittel gefördert. Das Land Hessen möchte den Verkehrsproblemen des motorisierten Individualverkehrs entgegenwirken und stärkt den Ausbau des Radwegenetzes, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet. Dazu gehört auch der Ausbau von Bike+Ride-Anlagen an zentralen ÖPNV-Knotenpunkten, wozu der S-Bahnhof Eschborn Süd sicher zählt.

 

„Im Gewerbegebiet Süd ansässige Unternehmen erkundigen sich seit längerer Zeit nach Erweiterungen von Bike+Ride-Anlagen für ihre Mitarbeiter. Dieser Nachfrage können wir nun nachkommen“, freut sich Bürgermeister Adnan Shaikh. Interessierte können sich telefonisch unter der Nummer 06196.490-218 oder per Mail unter fahrzeuge(at)eschborn.de erkundigen.

 

„Auch der Ausbau der Radschnellwege ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Verkehrssituation. So können Radfahrende zügig und sicher an ihr Ziel gelangen“, erklärt der Bürgermeister, „in Regionen, in denen der Verkehr besonders dicht ist, kann der Radverkehr Straßen, Busse und Bahnen entlasten.“

 

Einer von mehreren in der Region geplanten Radschnellwege, der in der Planung schon weiter fortgeschritten ist, verläuft zwischen den Vordertaunusstädten Friedrichsdorf, Bad Homburg v.d.H., Oberursel (Taunus), Steinbach (Taunus), Frankfurt am Main sowie Eschborn - der sogenannte Radschnellweg Vordertaunus, auch FRM5 genannt. Die Machbarkeitsstudie mit Prüfung von Varianten und Festlegung eines Trassenverlaufs ist weit fortgeschritten, aber wegen Corona verspätet und wird im November 2020 vorliegen. Darauf aufbauend erfolgt eine Ausschreibung und Vergabe der Baumaßnahmen. Mit der Fertigstellung ist in zwei bis drei Jahren zu rechnen.

 

Das neueste Radschnellweg-Projekt mit Beteiligung der Stadt Eschborn ist der Radschnellweg FRM4 Richtung Bad Soden, an dem die Kommunen Eschborn, Schwalbach, Sulzbach und Bad Soden, aber auch der Main-Taunus-Kreis beteiligt sind. Anfang Juni steht hier die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie an. Der Magistrat der Stadt Eschborn hat kürzlich einer Absichtserklärung der Kommunen sowie dem Entwurf des Kooperationsvertrages zugestimmt. Die Federführung liegt beim Regionalverband.