Tradition, Vielfalt und ehrenamtliches Engagement

Syrische und afghanische Flüchtlinge haben auf dem Niederhöchstädter Markt am 4. und 5. August typisches Essen aus ihrer jeweiligen Heimat-Region zubereitet und verkauft. Am Samstag gab es traditionelles syrisches Essen. Sonntags wurde der Stand um afghanisches Essen erweitert.

Für einige Teilnehmer war es das erste Mal, dass sie für so viele Menschen Essen zubereitet und angeboten haben. Umso mehr Spaß hat es ihnen gemacht, als sie merkten, dass die Besucher des Niederhöchstädter Marktes ihr Essen sehr genossen. Beispielsweise gab es an herzhaften Speisen syrisches Börek und Fattoush. Als Highlight gab es die syrischen Süßigkeiten Halawet al Jibn, und Kunafa bel Kischta.

Das selbst zubereitete Essen der Flüchtlinge hat die kulinarische Vielfalt des Niederhöchstädter Marktes erweitert. Sie haben sich über die positive Resonanz sehr gefreut. Die Band: „The four shops“ widmete dem Stand des Arbeitskreises Flüchtlinge einige Lieder, nachdem sie sich dort  in einer Pause für ihren nächsten Auftritt gestärkt haben.

Auch  Erster Stadtrat Thomas Ebert war begeistert von dem Essen und dem ehrenamtlichen Engagement der Flüchtlinge. Er betont: „Es ist sehr wichtig, Geflüchtete an den traditionellen Festen der Stadt Eschborn teilnehmen zu lassen. Auf diese Weise fördert man den Kulturaustausch und die kulturelle Vielfalt. Jede Seite profitiert: die Geflüchteten lernen unsere Feste kennen und können einen schönen Beitrag leisten. Die Eschborner lernen ihre neuen Mitbürger kennen und können ihre kulturelle und kulinarische Tradition erweitern. Ein besonderer Dank geht an die Ehrenamtlichen des Arbeitskreises Flüchtlinge, ohne deren Beteiligung und starke Unterstützung die Teilnahme an diesem Fest nicht möglich gewesen wäre.“