Sanierungspläne der Alten Mühle präsentiert

Ansicht von der Bachseite.

Ansicht von den Obstwiesen.

Am Mittwoch, dem 29. Mai 2019, wurden die vorläufigen Sanierungspläne für die historische Alte Mühle in einem gesonderten Präsentationstermin des Bau- und Umweltausschusses präsentiert. In der kommenden Woche werden dann die Ausschüsse beraten, bevor am 13. Juni 2019 die Stadtverordnetenversammlung über die Vorlage des Bürgermeisters beschlussfasst.

"Die denkmalgeschützte Alte Mühle hat für viele Bürgerinnen und Bürger, die sich eine Nutzung zum Wohle aller wünschen, eine besondere Bedeutung. Das hat sich zuletzt wieder in der Bürgerbefragung zum Masterplan 2030+ im vergangenen Jahr gezeigt", so Geiger.

Das Konzept sieht - im Gegensatz zum vorhergehenden Entwurf - vor, sich auf die Bestandsgebäude zu beschränken. Im Mittelpunkt stehen nun nicht mehr eine ausgedehnte Gastronomie, sondern eine Kleingastronomie (Café, Straußwirtschaft, etc.). Zudem sollen öffentliche Räume und Orte der Begegnung entstehen. Kunst, Kultur und Bildung sollen vereint werden.

Dazu werden Räumlichkeiten für Trauungen, private und öffentliche Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen, Seminare oder Zusammenkünfte von Vereinen und Organisationen geschaffen. Zusätzliche Parkflächen sollen auf dem Festplatz in der Hauptstraße entstehen.

Bürgermeister Geiger kalkuliert aktuell mit Investitionen in Höhe von 4,1 Millionen Euro. Die Summe beinhaltet unter anderem Kosten für die Erschließung, umfangreiche Sanierungsarbeiten, Ausstattung und Mobiliar sowie die Neugestaltung der Außenanlage.

Alle Maßnahmen sind bereits mit der Denkmalschutzbehörde des Main-Taunus-Kreises abgestimmt und vollständig genehmigungsfähig. Bereits im nächsten Jahr könnte mit der baulichen Umsetzung begonnen werden - sofern die Stadtverordnetenversammlung am 13. Juni 2019 dem Konzept und der Vorentwurfsplanung zustimmt.