Radfahren auf Feldwegen

Bürgermeister und Gründezernent geben Tipps

„Jetzt kommt hoffentlich bald das langersehnte schöne Wetter, das viele Menschen hinaus in die Natur zieht - ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad“, freut sich Bürgermeister Mathias Geiger, der selbst gerne in die Pedale tritt. Zahlreiche befestigte landwirtschaftliche Wege in der Eschborner Feldgemarkung laden zu Spaziergängen und Fahrradtouren ein. Diese Wege sind aber auch für die Landwirte unverzichtbar, um mit ihren Landmaschinen, die oftmals Überbreite haben, zu ihren Arbeitsplätzen auf den Feldern zu kommen. Um Konflikte zwischen den Nutzern dieser Wege zu vermeiden, bitten der Bürgermeister und Gründezernent Heinz O. Christoph um gegenseitige Rücksichtnahme.

Folgende Regeln sollen dabei helfen:
Bei der Begegnung von Fahrradfahrern oder Fußgängern mit landwirtschaftlichem Verkehr sollte der Verkehrsteilnehmer, dem das leichter fällt, ausweichen. In der Regel sind dies Radfahrer oder Fußgänger. Für die Landwirte mit ihren schweren Traktoren, häufig noch mit Anhängern oder Bewirtschaftungsgeräten, ist ein Ausweichen auf der betonierten Wegefläche nicht möglich. Zu dem birgt ein Abkommen vom Weg die Gefahr des Ausscherens von Zugmaschine und Gerät. Somit besteht ein großes Verletzungsrisiko für alle Beteiligten. Daher bitten Bürgermeister und Gründezernent, dem landwirtschaftlichen Verkehr grundsätzlich Vorrang zu gewähren. Ebenfalls bitten sie darum, darauf zu achten, dass auf Landwirtschaftswegen keine optimalen Verkehrsverhältnisse zu erwarten sind. Typische Gefahrenquellen, wie zum Beispiel verschmutzte Wege, Rinnen und so weiter sollten beachtet werden.

„Wenn alle Nutzer der landwirtschaftlichen Feldwege diese Regeln beherzigen, sollte es möglich sein, die schöne Eschborner Gemarkung zur Erholung zu genießen, ohne die Arbeit der Landwirte zu beeinträchtigen“, lautet der Appell von Bürgermeister Geiger und Gründezernent Christoph.