Im Gespräch mit Axel Anklam über Licht, Edelstahl und Musik

Am Donnerstag, dem 14. Juli um 19 Uhr in der Neuen Mitte an der Galerie am Rathaus besteht die Möglichkeit, mit dem Künstler, der im Eschborner Stadtgebiet zur Zeit zahlreiche  Skulpturen ausgestellt hat, zu reden. Axel Anklam gibt an diesem Abend Einblicke in seine einzigartige Arbeitsweise.

Seit Mitte Mai prägen die organischen, schwingenden Skulpturen des Berliner Künstlers Eschborns Stadtbild. Die filigran gearbeiteten Gebilde aus Edelstahl und Epoxidharzen haben einen sehr sinnlichen Ausdruck. Im Wechselspiel mit dem Licht entstehen beeindruckende visuelle Effekte. Der Künstler lässt sich in seinen Arbeiten von Musik inspirieren, deren Notation er in abstrakte Körper übersetzt. An diesem Abend gibt Axel Anklam Einblicke in seine einzigartige Methode, den Rhythmus der Formen von Tonintervallen abzuleiten.

Axel Anklam wurde in Wriezen 1971 geboren. Im Jahr 2006 schloss er das Studium an der Hochschule der Künste Berlin als Meisterschüler von Tony Cragg ab. Seine Skulpturen sind im deutschen Raum sehr gefragt. Auch an der Biennale in Venedig hat er 2013 teilgenommen.

Eschborner Kunstinteressierte sollten sich diesen Termin unbedingt vormerken.