Fachtag zur offenen Jugendarbeit in Eschborn

Beim Fachtag der regionalen Arbeitsgemeinschaft (RAG)  diskutierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Eschborner Kinder- und Jugendeinrichtungen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Main-Taunus-Kreises über die Herausforderungen und Chancen der offenen Jugendarbeit.

Erster Stadtrat und Sozialdezernent Thomas Ebert zeigte sich bei seiner Begrüßungsrede erfreut über die Aktivitäten der regionalen Arbeitsgemeinschaft der Eschborner Kinder- und Jugendeinrichtungen, die fachlichen Austausch auf sehr hohem Niveau anbieten und somit die Weichen für eine qualitativ hochwertige Offene Jugendarbeit stellen.

Fachliche Einstimmung bot der Vortrag von  Prof.  Dr. Larissa von Schwanenflügel von der Frankfurt University of Applied Sciences, dessen Kernaussagen dann in den anschließenden Arbeitsgruppen zusammengefasst wurden.

  • Kinder- und Jugendarbeit muss als Infrastruktur und eigeständiger offener Raum für alle bewahrt werden, in dem Heranwachsende Kinder und Jugendliche sein können und nicht aufs Schülerinnen- und Schülersein reduziert werden.
  • Jugendliche haben ein Recht auf Orte zweckfreien Lernens und Experimentierens, auf gegenwärtige Teilhabe und Eigensinn. Offene Jugendarbeit leistet das und ist als Ort konkreten, lebendigen demokratischen Lernens unverzichtbar.


Das Profil  der Offenen Jugendarbeit gilt es demnach weiter zu schärfen und in der Öffentlichkeit zu vertreten.  Um Kooperation und Austausch intensivieren zu können, soll eine Vernetzung der Mitarbeitenden auf Kreis- und Landesebene ausgebaut werden.