Entdeckerkarte Eschborn

Die Stadt und ihre Geschichte(n) digital entdecken

Eine Stadt hat Geschichte, aber auch viele Geschichten, die es wert sind, erzählt und sichtbar gemacht zu werden. Auf der Entdeckerkarte Eschborn wird das Stadtleben heute, gestern und morgen multimedial dokumentiert.

Der Beginn einer digitalen Stadtchronik, noch nicht vollständig, wird auch in Zukunft weiter bestückt.

 

Klicken Sie auf der Karte die entsprechenden Pins an und erfahren Sie mehr über Ihre Stadt.

 

Der Stolperstein erinnert an Karlheinz Epp. Im Mai 1943 wurde er in der „Heilanstalt“ Hadamar im Alter von 13 Jahren als „erbkrank“ eingestuft und ermordet. [mehr]

-

auf Karte zeigen

Der Stolperstein erinnert an Konrad Broßwitz. Im März 1945 wurde er im Alter von 64 Jahren aufgrund seiner früheren Mitgliedschaft in der SPD im Konzentrationslager Dachau ermordet. [mehr]

-

auf Karte zeigen

Die Jahnschule wurde 1902 als Schulhaus erbaut, da die vorherige Schule, heute Hauptstraße 14 (Vereinshaus), zu klein geworden war. Von 1972 bis 2020 war in dem Gebäudekomplex das städtische Jugendzentrum (JUZE) untergebracht. Im Anbau befindet sich das Volksbildungswerk mit dem „Eschborn K“. mehr

Zunächst bestand die Schule aus zwei Klassenräumen und zwei Lehrerwohnungen. Im Jahr 1914 wurden an das Gebäude zwei Schulräume angebaut. Im Keller wurde zudem ein öffentliches Volksbad eingerichtet. Infolge der Zunahme der Schülerzahl erwies sich die Schule jedoch schon 1960 als zu klein. Am 2. November 1963 fand aus diesem Grund die Grundsteinlegung für einen Neubau an der Pestalozzistraße statt. Die heutige Hartmutschule wurde gebaut.

 

auf Karte zeigen

Im Zentrum des „alten Ortes“ steht ein stattliches Fachwerkhaus, das bis vor kurzem die alte Eschborner Traditionsgaststätte „Goldener Hirsch“ beherbergt hat. mehr

Zuletzt führte sie, die von den Eschbornern liebevoll „Trude“ genannte, Gertrude Werner. Bis in die 1950er Jahre trafen sich die „alten Eschborner“ jedoch nicht im „Goldenen Hirschen“, sondern „beim Ostertag“ - so hieß der langjährige Wirt, der seit 1896 die Gaststätte geführt hatte.

auf Karte zeigen

Prägend für den historischen Ortskern Eschborns ist die evangelische Kirche. Der Kirchturm war lange Jahre das Wahrzeichen von Eschborn. Im Jahre 1677 wurde der Turm mit der heute noch vorhandenen Haube versehen.

mehr

An der heutigen Stelle der Kirche stand bereits im Jahr 875 ein Kirchengebäude, als die Wassermassen des Westerbachs bei einem heftigen Gewitter das ganze Dorf samt Kirche verwüsteten. Die nachfolgende Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt, als fast der gesamte Ort niedergebrannt wurde.

Von der langen Geschichte der Kirche zeugen die geschnitzte Kanzel, dessen Holz aus dem Jahr 1665 stammt, das Barockkruzifix über dem Altar aus dem Jahre 1660 und die Haube des Turms, die in dieser Form 1677 errichtet wurde.

auf Karte zeigen

Das Gebäude an der Hauptstraße 14, heute Vereinshaus, beherbergte einst die Schule und bis 1968 das Rathaus mit der gesamten städtischen Verwaltung. 1994 wurde das Gebäude zum heutigen Vereinshaus. mehr

 

Mit dem Bau der Schule, heute Vereinshaus (Hauptstraße 14), wurde im Jahr 1846 begonnen, als die alte Schule im Oberort zu klein geworden war.

Der „Lindenplatz“ an dem die alte Dorflinde stand, bildete damals den Mittelpunkt des alten Eschborns. Auf diesem Platz wurde bereits im Mittelalter Gericht gehalten oder gefeiert. Hier und teilweise auf dem Gelände des alten Friedhofes, in der Verlängerung der evangelischen Kirche, wurde die neue Schule errichtet. Zahlreiche Gräber mussten dafür umgebettet werden.

Auch nachdem 1902 die größere Jahnschule in der Jahnstraße gebaut worden war, wurde viele Jahre lang noch zusätzlich im Schulgebäude Hauptstr. 14 unterrichtet.

Bis zum Jahr 1968 war in dem Gebäude auch das Rathaus mit der gesamten städtischen Verwaltung untergebracht. Am 1.Oktober 1968 wurde dann in diesem Gebäude ein neuer Kindergarten eröffnet. Er trug den Namen "Kindergarten an der Linde".

Nachdem der Kindergarten 1978 ausgezogen war, zog die städtische Bauverwaltung (Bauamt) in das Haus ein. Ab 1994 wurde das Gebäude zum heutigen Vereinshaus, wo heute das Büro des Volksbildungswerks e.V., Eschborn International e.V., Drehorgelfreunde Eschborn e.V., Eisenbahnfreunde Taunus e.V., Behinderten- und Rehabilitations-Sportverein Eschborn e.V., untergebracht sind.

auf Karte zeigen

Der Stephanshof war einer der ältesten Eschborner Höfe. Er lag auf dem Gelände der heutigen Hauptstraße 27 und gehörte im Mittelalter zum Königsgut. Er versorgte die Hofgesellschaft mit Nahrungsmitteln, wenn der Kaiser in der Kaiserpfalz Frankfurt residierte. Im Jahre 1008 wurde er von Kaiser Heinrich II dem St. Stephansstift in Mainz übereignet und die Ländereien im Rahmen der Säkularisation im Jahr 1803 von Eschborner Bauern erworben.

mehr

-

auf Karte zeigen

Das Wiesenbad ist eines der modernsten Schwimmbäder im Main-Taunus-Kreis. In der Halle gibt es ein 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen und eine Sprunganlage. An das Nichtschwimmerbecken schließt sich ein Eltern-Kind-Bereich mit Ruhezone und Wickelraum an. Im Freibad stehen ein Mehrzweckbecken mit 25-Meter-Bahnen und Nichtschwimmerbereich sowie ein Kleinkinderbecken und ein Wasserspielplatz zur Verfügung. mehr

-

auf Karte zeigen

Der Abenteuerspielplatz bietet auf ca. 8.000 m² sportliche, spielerische und kreative Angebote für Kinder. Spielhaus, Seilbahn, Reifenschaukel, Sand- und Matschbereich, Ziegengehege, Nutzgarten, Bachlauf, Feuerstelle und vieles mehr lassen Kinderherzen höher schlagen. Auch eigene Hütten können hier gebaut werden. mehr

-

auf Karte zeigen

Was das Haus in der Hauptstraße 82 mit dem damaligen Eschborner Sportplatz zu tun hatte, erklärt der ehem. Stadtarchivar Gerhard Raiss in diesem Beitrag.

-

auf Karte zeigen

1912 beschlossen die Vereinsmitglieder des Turnvereins Eschborn, gegründet 1888, eine eigene Turnhalle zu errichten. Von Anfang an gehörte zur Turnhalle auch eine Gaststätte. Durch die Geschichte des Gebäudes führt der ehem. Stadtarchivar Gerhard Raiss.

-

auf Karte zeigen

Einst stand es vor der evangelischen Kirche. Heute erinnert das Kriegerdenkmal am Friedhof Eschborn an die Gefallenen und beteiligten Soldaten im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.

Der Platz neben dem Denkmal wurde mit hellen Steinplatten gestaltet, auf denen das Wort Frieden in mehreren Sprachen zu lesen ist.

-

auf Karte zeigen