Soraya von Karlheinz Oswald

Die Skulptur „Soraya“ des Künstlers Karlheinz Oswald setzt seit 2018 einen künstlerischen Akzent auf dem Eschenplatz.

Der Bildhauer und Maler Karlheinz Oswald hat von Beginn seines künstlerischen Schaffens die Skulptur in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt. Der Künstler ist ebenfalls bekannt für seine Portraits, entweder als Gouache auf Papier oder als Büsten in Metall gegossen. Von diesem hat er im Laufe der Jahre schon Hunderte angefertigt, u.a. von Pierre de Coubertin, dem Gründer des Internationalen Olympischen Komitees, Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl oder den Mainzer Kardinälen Volk und Lehmann.

Mit den Portraits gelingt es Karlheinz Oswald, die Persönlichkeit des Portraitierten zu erfassen und in seinen Wesenszügen darzustellen. Für die Skulptur der „Soraya“, in sitzender Position, hat ihm eine junge Frau Modell gestanden, deren Gesichtszüge deutlich erkennbar sind. Das Gesicht mit den markanten Gesichtszügen blickt zur Seite, die Augen sind halb geschlossen. Die Armen liegen eng am Körper. Sie verschwinden unter einem Umhang, den die Figur umhüllt. Dieser Umhang umschlingt auch die Beine. Die halb geschlossenen Augen und der Blick zur Seite lassen die Frauengestalt in sich zurückgezogen und entrückt erscheinen.

„Soraya“ setzt einen künstlerischen Akzent am Eschborner Eschenplatz in der historischen Stadtmitte Eschborns. Die Bänke in der Umgebung laden zum Verweilen ein und gewähren aus unmittelbarer Nähe einen Blick auf die Skulptur, die sich integriert in die beschauliche Atmosphäre am Ufer des Westerbachs.