Artenvielfalt in Eschborn dank Blühflächen

Bienen und Insekten brauchen wilde Wiesen, das heimische Wild Nahrung und Schutz. Blühstreifen bieten all das und ihre Entwicklung ist gerade in Zeiten des Klimawandels und Insektensterbens wichtiger denn je. Gründezernent Heinz O. Christoph und Bürgermeister Mathias Geiger berichteten nun über ein Projekt, das Maßnahmen zur Sicherung eben jener bedrohten Biodiversität zum Ziel hat.

"Die Stadt Eschborn arbeitet bereits seit Jahrzehnten gemeinsam mit anderen Institutionen intensiv an der ökologischen Aufwertung unserer Gemarkung", so Christoph und Geiger.

Beide verweisen auf 26 Blühstreifenprojekte, das große Vogelschutzgelände des Nabu in Niederhöchstadt oder die elf großen Wildäcker der Jagdgenossenschaft und Jagdpächter mit zirka 80.000 Quadratmeter. Diese und viele weitere Maßnahmen zahlen bereits in das Projekt "Biodiversitätsverbesserung durch Blühflächen im Bereich der Stadt Eschborn" ein, das 2018 per Beschluss der Stadtverordnetenversammlung gestartet worden war.

 

Im Rahmen der FONA "Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt" des Bundesforschungsministeriunms bewirbt sich die Stadt laut Christoph und Geiger derzeit um Fördermittel, um weitere Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung umsetzen zu können.

 

Bereits in den vergangenen Jahren wurden in Eschborn 1,5 Meter breite Blühstreifen auf insgesamt 625 Quadratmetern angelegt. "Da derart schmale Streifen nur eingeschränkt funktional für die Entwicklung artenreicher Lebensgemeinschaften sind, sollten nachfolgend auch großräumigere Blühflächen entwickelt werden", so Christoph und Geiger. Es sei bereits viel getan worden, doch man wolle auch weiterhin zahlreiche neue Projekte angehen, um die Biodiversität in Eschborn zu verbessern.

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