Solar-Kampagne der Stadt Eschborn

Die Solar-Kampagne der Stadt Eschborn in Zusammenarbeit mit der LandesEnergieAgentur Hessen.

Hier finden Sie alle Infos zum 1. Eschborner Solar-Energie-Talk.

Solarstrom-Anlagen sind im Trend, denn Sie sind eine sehr gute Investition, denn Sie zahlen fortan für Ihre investierte Summe keine Strafzinsen mehr, sondern verdienen immer, wenn die Sonne scheint. Nach wenigen Jahren haben Sie den „Return on Investment“ erreicht. Dank attraktiver Förderung der Stadt Eschborn von bis zu 200 Euro pro installiertem Kilowatt auf privaten oder gewerblichen Dächern zahlt sich die Investition für Ihre Geldbörse sogar noch schneller aus. Solarfüchse sind clever und investieren in sichere Sachwerte und haben am Ende der rechnerischen Laufzeit ein stattliches Plus. Das Beste: wer sein neues E-Auto mit selbst erzeugtem Strom lädt, hat sozusagen dauerhaft seine eigene Ölquelle auf dem Dach und muss nie mehr zur Tankstelle fahren. Stabile Preise sind auch garantiert, denn günstiger als bei sich selbst bekommen Sie den Strom nirgends. Auch das Klima profitiert, schon nach weniger als 3 Jahren hat die Anlage mehr Energie eingefangen als zu ihrer Produktion nötig war. Wenn Sie sich fragen, wann der beste Zeitpunkt ist einzusteigen, dann gibt es nur eine Antwort: jetzt!

Also, machen Sie mit und werden auch Sie ein schlauer Solarfuchs!

 

Sie haben kein eigenes Dach, dann greifen Sie bei der städtischen Förderung von bis zu 400, € für Stecker-Solarstrom-Anlagen zu, z.B. für den Balkon, die Garage oder an der Wand zu montieren. Falls auch das nicht in Frage kommt, dann beteiligen Sie sich – gegen einen guten Zins von etwa 2,5% - doch an der Finanzierung einer Bürger-Solaranlage, z.B. demnächst auf dem Bürgerzentrum in Eschborn – besser als ein Sparbuch für die Enkelkinder.

Die Stadt Eschborn verfügt auch über eine Reihe von eigenen, größeren Photovoltaikanlagen, z.B. auf den Dächern des Dienstleistungszentrums (180 kWp), der Westerbach-Sporthalle (97 kWp) und des Wiesenbades (44 kWp). Eine PV-Anlage mit der Leistung von 39 kWp befindet sich auf dem Dach der Kita-Bismarckstraße und ist seit dem Frühjahr 2016 in Betrieb. Fortgesetzt werden soll auch die Zusammenarbeit mit der Bürgerenergiegenossenschaft SolarInvest Main-Taunus eG. In Kooperation mit der Stadt Eschborn installierte sie in 2015 eine 10 kWp-Anlage auf dem Dach des Schulkinderhauses Südwest. Geplant sind weitere Anlagen auf dem Dach des Bürgerzentrums und auf dem neuen Notfallzentrum. Die Stadt Eschborn plant die Projekte in 2021 teilweise gemeinsam mit der Bürger-Energiegenossenschaft SolarInvest-Main-Taunus, in der sie selbst Mitglied ist und Genossenschaftsanteile hält.

 

Das Land Hessen hat sich das Ziel gesetzt, bis 2025 seine Treibhausgasemissionen um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren. Bis 2050 will Hessen das langfristige Ziel der Klimaneutralität erreichen. Unsere Stadt Eschborn hat die Charta „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ unterzeichnet. Damit haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2050 ebenfalls klimaneutral zu sein. Das Land Hessen hat uns in der Vorbereitung dieser Kampagne unterstützt, um damit die Klimaschutz-Aktivitäten vor Ort zu stärken.

 

Für die Erreichung der Klimaschutzziele ist die Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien ein wichtiger Baustein. Photovoltaik-Anlagen ermöglichen eine saubere, umweltfreundliche Energiegewinnung. Im Gegensatz zur Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle setzen sie kein CO2 frei. Sie können den Strom direkt in Ihrem Haus nutzen und damit den Strombezug senken; überschüssigen Strom speisen Sie ins öffentlich Netz ein und erhalten dafür eine Vergütung.

 

Sie sehen, nicht nur das Klima profitiert - auch Sie! Lassen Sie sich unabhängig beraten, ob sich Ihre Immobilie bzw. Ihr Dach für Solarenergie eignet: Energieberatung der Stadt Eschborn: Termine unter 06196/490-590.

 

Warten Sie nicht länger, zapfen Sie jetzt Ihr Dach an - denn Strom von der Sonne ist das neue ÖL!

 

Ihr Bürgermeister

Adnan Shaikh

Wer seinen Strom mit einer Photovoltaik-(PV)-Anlage selbst herstellt, ist nicht nur Klimavorreiter, sondern spart bereits heute bei jeder verbrauchten Kilowattstunde. Bezogener Strom kostet den Endverbraucher heute etwa 30 Cent, während die selbst erzeugte Kilowattstunde mit maximal der Hälfte davon zu Buche schlägt. Mit Hilfe der Förderung der Stadt Eschborn und dem Wegfall der EEG-Umlage seit 1.1.2021 auf selbstverbrauchten Strom bei Anlagen bis 30 Kilowatt installierter Leistung refinanziert sich die Investition bereits nach wenigen Jahren – für die Umwelt bereits nach einem Jahr.

 

PV-Anlagenbetreiber sichern sich nicht nur Steuervorteile, Wertzuwachs und Komfort, sondern auch einen langfristig stabilen Strompreis, der deutlich unter den üblichen Strombezugspreisen liegt. Zusätzliche Erlöse können aus Vermarktung und Einspeisung von überschüssigem Strom ins öffentliche Netz erzielt werden.

 

Seit Januar 2021 fördert die Stadt Eschborn zusätzlich zur Gewinnung von Solarwärme nun auch die private Erzeugung von Solarstrom vom eigenen Dach mit Photovoltaikanlagen sowie die Nutzung mit Stromspeichern im Haus oder mit Ladestationen für die Elektromobilität. Auch Mieter können auf Solar-Strom umsteigen. Ihnen steht es offen, Mini-/Stecker-PV/Balkon-Solarmodule (gefördert mit bis zu 400€ durch die Stadt Eschborn) zu nutzen oder von Mieterstrom-Projekten im Haus zu profitieren. Darüber hinaus können sich Bürger in Energiegenossenschaften an großen PV-Anlagen finanziell beteiligen.

 

Sie wollen loslegen? Dann empfehlen wir Ihnen drei Dinge:

  1. Machen Sie einen Termin bei der Energieberatung der Stadt Eschborn: 06196/490-590. Wir beraten sie immer Donnerstag von 09:00 - 14:00 Uhr - unabhängig und kostenlos - und unterstützen Sie bei der Antragstellung, damit Sie in den Genuss der lukrativen städtischen SOLAR-Förderung kommen. Hier finden Sie die Förderrichtlinie.
  2. Und hier checken Sie jetzt mit wenigen Mausklicks, wieviel Solarstrom Sie mit Ihrem Dach ernten können: https://www.eschborn.de/stadt-kultur-und-tourismusinformationen/klimaschutz-in-eschborn/solardachkataster
  3. Nutzen Sie den Solar-Check der Verbraucherzentrale: https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/beratung/bei-ihnen/eignungs-check-solar/
    Der Eignungs-Check Solar kostet Sie nur 30 Euro. Diese Kosten können Sie im Zuge Ihrer Antragstellung ebenfalls geltend machen.

Solar-News:

Zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2021 weist Bürgermeister Adnan Shaikh auf das enorme Potential der Solarenergie in Eschborn hin. Würden auf allen geeigneten Dächern von Gebäuden in Eschborn Photovoltaikanlagen installiert, so könnten damit rund 22.000 MWh Strom und somit der Strombedarf von ca. 6.000 Haushalten gedeckt werden - oder ca. 40 Prozent der Strommenge, die in den Haushalten in Eschborn insgesamt verbraucht wird. [mehr]

Die EEG-Umlage für PV-Anlagen kleiner gleich 30 kWp wurde mit der Novelle des EEG zum 1.1.2021 abgeschafft, was heißt das? Ganz einfach Solarenergie lohnt sich noch mehr!

Beispiel: Eine 30 kWp PV-Anlage ohne Speicher, mit 900 kWh/kWp spezifischem Jahresertrag, Inbetriebnahme am 01.01.2021 (EEG 2021) und einer Eigenversorgungsquote von 30 % erwirtschaftet nach 20 Jahren nun einen um ca. 3.200 EUR höheren Liquiditätsüberschuss als mit der alten Regelung aus dem EEG 2017. Der Vorsprung steigt linear mit höheren Eigenversorgungsquoten.

Bei (theoretischen) 70 % läge er bei über 5.600 EUR.

Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Potential, Kosten, Nutzen und Förderung von Photovoltaik, Stromspeichern und Ladestationen. [mehr]

Erdöl ist nichts Anderes als durch Pflanzen eingefangene und abgelagerte Sonnenergie. Da scheint es doch sinnvoller, diese Solar-Energiequelle direkt zu nutzten. Jährlich erhält man in Deutschland je nach Standort Werte von 900 bis 1.200 Kilowattstunden eingestrahlter Sonnenenergie pro Quadratmeter. Dies entspricht dem Energieinhalt von 90 - 120 Litern Heizöl oder Kubikmetern Erdgas. Die auf die Erde eingestrahlte Sonnenenergie ist mehrere Tausend Mal so groß wie der gesamte Energiebedarf der Menschheit!

Auf einen Quadratmeter Erdoberfläche scheint die Sonne bei uns mit einer Leistung von bis zu 1.000 Watt. Moderne Module haben bereits nicht selten einen Wirkungsgrad von 20%, da lässt sich der eigene Bedarf schnell decken. Die Sonneneinstrahlung schwankt dabei stark im tages- und jahreszeitlichen Verlauf. Wer elektrisch mobil ist und Sonnenstrom vom Dach tankt, nutzt somit quasi seine eigene Ölquelle!

Weitere Informationen:

 

Zur Solarenergie-Nutzung: