Abstimmung über Planungsvereinbarung zur Moderniserung des Bahnhofs Mitte

Der Bahnhof Eschborn-Mitte ist dringend sanierungsbedürftig. Derzeit ist der Haltepunkt der S-Bahn nicht barrierefrei zugänglich. Wie Bürgermeister Mathias Geiger mitteilt, liegt nunmehr eine Planungsvereinbarung zwischen der Deutschen Bahn als Eigentümerin, dem Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) und der Stadt Eschborn zur Finanzierung der Planung der notwendigen Maßnahmen vor. Über diese Vereinbarung muss noch die Stadtverordnetenversammlung abstimmen.

Die Umgestaltung des Bahnhofs beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen: So den Neubau zweier Außenbahnsteige inklusive Leitsystem sowie Beleuchtung und Lautsprechern. Die Bahnsteige werden überdacht und erhalten je zwei Wetterschutzhäuschen. Die barrierefreie Erschließung über den Bahnübergang soll durch geeignete Gehwege und Rampen mit geringer Steigung  zu den Bahnsteigen geschaffen werden. Der vorhandene Mittelbahnsteig einschließlich Treppe und Einhausung wird zurückgebaut. Die Unterführung wird verkürzt und modernisert, der Bahnübergang "Schwalbacher Straße" ebenfalls erneuert.

 

 

Die Planungsvereinbarung regelt die Planungsphasen 1 und 2, die die sogenannte Grundlagenermittlung und den Vorentwurf beinhalten. Die Kosten von geschätzten 230.000 Euro übernehmen Stadt und RMV jeweils zur Hälfte. Für die weiteren Planungsphasen 3 und 4 werden Kosten von zirka 530.000 Euro veranschlagt, wovon Eschborn 371.000 Euro und der RMV 159.000 Euro zahlen.

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