Auftrag für umfassende Rattenbekämpfung in der Kanalisation

Vermehrt berichten Bürgerinnen und Bürger von unangenehmem Besuch – Ratten huschen über die Straße oder durch Gärten.

Die Stadt Eschborn hatte deswegen im Mai und Juni ein Vergabeverfahren für eine flächendeckende Rattenbekämpfung im städtischen Kanalnetz durchgeführt. 
 

In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag, dem 16. September 2025, hat der Magistrat beschlossen, ein Unternehmen für die kommenden vier Jahren zu beauftragen, das regelmäßig Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung in der Kanalisation durchführt. Die Stadt Eschborn zahlt dafür jährlich rund 46.000 Euro. Die Maßnahmen werden regulär alle sechs Monate mit speziellen Ködern durchgeführt, bei Bedarf auch häufiger.
 

Zwar ist eine komplette Ausrottung der ungeliebten Nager aufgrund ihrer enormen Fruchtbarkeit nicht möglich, doch ihr Bestand kann durch nachhaltige Bekämpfung in Kombination mit einer Reduzierung des Nahrungsangebotes in Grenzen gehalten werden. Die Stadtverwaltung bittet daher auch alle Eschbornerinnen und Eschborner um Unterstützung durch einige einfache Maßnahmen: 

Essensreste und Küchenabfälle sollten nicht über die Kanalisation oder in ungesicherten, offenen Komposthaufen entsorgt werden. Stattdessen sollten Abfälle in dafür vorgesehene Behälter geworfen werden, die sich fest verschließen lassen und das Umfeld sauber halten. Gelbe Säcke bitte erst zum Abfuhrtermin vor das Haus stellen.

Das Füttern von Tauben, Enten oder/und Hasen in Parks und Grünflächen sollte unterlassen werden, da die Reste Ratten anziehen. Auch Futterhäuschen für das Füttern von Vögeln sollten so aufgestellt sein, dass Ratten sie nicht erreichen können.

Das Entrümpeln von Kellern, Schuppen und Höfen hilft ebenfalls, da es Nistmöglichkeiten reduziert.