Bürgermeister Adnan Shaikh bestätigt: "Die Villa Luce gehört zu Eschborn"

Am Mittwoch, dem 1. September 2020, konnte Bürgermeister Adnan Shaikh -nach langer Lockdown-Zeit- endlich auch der Villa Luce einen Antrittsbesuch abstatten. Begrüßt wurde er von der Vorsitzenden des Vereines Lebenshilfe Main-Taunus, Jenny Hillebrandt, dem neuen Geschäftsführer der Lebenshilfe Main-Taunus, Ulrich Mann, der Leiterin der Wohnhäuser Villa Luce und Haus Trappen, Annette Roßmell und der langjährigen Kunstpädagogin Eva Keller. Nach einer kurzen Besichtigung gab es einen intensiven Austausch. Hierbei ging es unter anderem um die großen Herausforderungen, die es gilt, in den künftigen Jahren zu stemmen.

Bürgermeister Shaikh bekannte: "Die Villa Luce und die Stadt Eschborn sind eng miteinander verbunden." Es gibt eine hohe Anerkennung der Arbeit, die in den vergangenen Jahren von der Leitung sowie den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet wurde. Shaikh ist fest davon überzeugt, dass auch in den kommenden Jahren die Stadt Eschborn alles in ihrer Macht stehende leisten wird, um den Fortbestand der Villa Luce sicherzustellen. "Deutschland ist ein Land, in dem jeder Mensch einen Platz hat. Inklusion ist in Eschborn nicht nur ein Wort, sondern ein Bekenntnis, zu dem wir alles stehen," sagte der Bürgermeister.

Eva Keller, die seit vielen Jahren die Sommerwerkstatt betreut, hat vor, auch in ihrem Ruhestand für die Villa Luce die Kunstgruppe zu organisieren und Veranstaltungen durchzuführen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Villa Luce sind in Eschborn voll integriert, sagt sie: "Vielerorts ist Inklusion ein Lippenbekenntnis, in Eschborn wird viel getan um dies auch zu leben und umzusetzen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Villa Luce spüren, dass sie dazugehören und das ist die Hauptsache."

Seit vielen Jahren findet in der Villa Luce auch ein Workshop statt, zu dem aus den Partnerstädten Menschen eingeladen werden, um gemeinsam Kunst zu schaffen. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Ausstellungen präsentiert, auch in den Partnerstädten Póvoa de Varzim (Portugal) und Montgeron (Frankreich) sowie in der landesweiten Ausstellung "BehindARt" in Darmstadt. Eine Künstlerin, deren Arbeit ganz besonders hoch gelobt und wertgeschätzt wird, heißt Doris Schwager. Von ihr hängen auch einige Werke im Eschborner Rathaus. Bürgermeister Shaikh, der sich während seines Antrittsbesuches ein Bild aussuchen durfte, hat sich auch für ein Kunstwerk von ihr entschieden. Schwager bevorzugt Motive, die an Hundertwasser erinnern.

Eva Keller bedankte sich bei Bürgermeister Shaikh für die finanzielle Unterstützung, die es auch in diesem Jahr wieder möglich macht, einen Kunstkalender herauszugeben.

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