Nach der Stärkung zog es die Gäste in das erste Obergeschoss, wo Bürgermeister Adnan Shaikh und Erste Stadträtin Bärbel Grade zur Veranstaltung begrüßten.
„Eschborn ist bunt und das ist auch gut so!“, bekräftigte Bürgermeister Shaikh in seiner Rede mehrfach, gerade mit Blick auf das erschreckende Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt. Er verwies auf die Chancen, die eine vielfältige Gesellschaft bietet und beschrieb Sprachen als eine Bereicherung und einen Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis in der Gesellschaft.
Erste Stadträtin Grade ergänzte dies mit der Erkenntnis, dass das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen nicht konfliktfrei sei, selbstverständlich auch in Eschborn nicht. „Entscheidend ist aber, wie wir miteinander umgehen.“ Und dafür sei es wichtig, aufeinander zuzugehen und einander kennenzulernen.
Die zahlreichen Angebote der Fairen Interkulturellen Wochen bieten dazu vielfältige Gelegenheiten: ob bei Filmvorführungen, Workshops, Vorträgen oder Festen.
Die Fairtrade-Beauftragte der Stadt Eschborn, Alexandra Weiler, stellte sich dem Publikum ebenso vor wie das Team Interkulturelle Integration und Geflüchtete, bestehend aus Mirjam Alba, Thomas Müffke und Anna-Katharina Reiser. Die vier Mitarbeitenden der Stadtverwaltung stehen hinter der Organisation der Aktionswochen.
Im Anschluss an die Reden erwartete die Anwesenden noch ein musikalisches Highlight: die Grupo Maloka, ein Quartett des Bridges Kammerorchesters, begeisterte mit Melodien aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Der Name „Maloka“ ist inspiriert von einem traditionellen Gemeinschaftshaus indigener Völker im Amazonasgebiet. Der Begriff bezeichnet ein schlichtes Haus aus Stroh und Holz, das gleichzeitig Herberge und Ort für Gemeinschaft, Feste oder Zeremonien ist und somit Raum für Geselligkeit schafft. Das Publikum feierte die Musikerinnen und Musiker mit Standing Ovations.
Das vollständige Programm der Fairen Interkulturellen Wochen finden Interessierte unter www.eschborn.de/fairtrade.



