Die Weihnachtsmänner sind los!

Das Museum der Stadt Eschborn zeigt 220 lustige Kameraden mit den roten Mützen

Elke Lischke sammelt Weihnachtsmänner. Aber nicht einfach so. Elke Lischke ist verrückt nach Weihnachtsmännern, wie sie selbst sagt, und deshalb heißt die neue Ausstellung im Museum der Stadt Eschborn auch genauso: „Verrückt nach Weihnachtsmännern!“.

Die pensionierte Grundschullehrerin sammelt aber nicht kopflos, sondern sie ist bestens organisiert. Denn sonst bekommt man eine Rasselbande von 25 Kindern oder auch 250 Weihnachtsmännern nicht in den Griff. Die Weihnachtsmänner werden dazu elf Monate in einen Eschborner Keller gesperrt, bevor sie jeden Dezember rausgelassen werden und das Haus der heute in Kronberg lebenden Frau übernehmen und sich dort breitmachen dürfen.
 

In diesem Jahr verzichten Elke Lischke und ihr Mann Hartmut auf diesen Weihnachtsbesuch und haben dafür das Museum Eschborn um Aufnahme der rot-weißen Horde gebeten. Museumsleiter Dr. Peter Lingens musste nicht zweimal überlegen, als er gefragt wurde, denn er ist überzeugt: „Eine Ausstellung zu Weihnachtsmännern in der Adventszeit ist ein Hauptgewinn für jedes Museum.“ Auch Bürgermeister Adnan Shaikh freut sich: „Es ist wunderbar, dass unser Museum ein so abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen bietet. Jetzt ist mal ein Thema für die Kinder an der Reihe – oder eigentlich für die ganze Familie!“
 

Die Besucherinnen und Besucher erwartet so auch keine wissenschaftliche Ausstellung zur Entwicklungsgeschichte des Christkinds und des Weihnachtsmanns, sondern Augenfreude pur. Sie werden staunen, was es da alles gibt! Natürlich findet man den aus Holz geschnitzten Weihnachtsmann, aber auch einen gusseisernen Türstopper, batteriebetriebene bewegliche Weihnachtsmänner, riesige mit Motor und Gebläse, ganz kleine aus Murano-Glas oder aus dem Überraschungsei. Als Küchenutensil oder fürs Badezimmer sind einige der Rotzipfel auch einsetzbar. Nichts ist zu verrückt, um in der Sammlung zu landen.


Elke Lischke freut sich besonders darüber, ihre kuriose Kollektion gerade im Ort ihrer Kindheit – denn sie kommt aus Eschborn – zum allerersten Mal der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen. Sie hat diese Ausstellung selbst entwickelt, zusammengestellt und mit Hilfe ihres Ehemannes aufgebaut.

Große und kleine Weihnachtsmann-Fans sind eingeladen, das Museum der Stadt Eschborn zu besuchen und sich verrückt machen – äh, verzaubern zu lassen.
 

Begleitend gibt es an folgenden Tagen Lesungen für Kinder: 

  • am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025 um 11 Uhr für Kindergarten und 1./2. Schuljahr

  • am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025 um 11 Uhr für Schulklassen ab dem 3. Schuljahr

  • am Donnerstag, dem 18. Dezember 2025 um 16 Uhr für Eltern/Großeltern mit Kindern ab 6 Jahren

Da der Veranstaltungsraum nur begrenzte Plätze aufweist, bittet das Museum um verbindliche Anmeldung mit Anzahl der Personen unter museum@eschborn.de.
 

Die Ausstellung wird bis zum 28. Dezember gezeigt, am 24., 25. und 26. Dezember 2025 ist das Museum jedoch geschlossen. Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag 9 – 12 Uhr, Mittwoch 15 – 18 Uhr, Samstag 15 – 18 Uhr, Sonntag 14 – 18 Uhr.