Dreh- und Angelpunkt des Stücks war eine Doppelbesetzung der Figur des Goethe: Während der alternde Goethe am Rande der Bühne Platz nahm, um auf sein Leben zurückzublicken, begegneten seinem 23-jährigen Ich allerlei Querulanten, illustre Figuren und natürlich auch seine Lotte. Am Ende gaben sogar Faust und Mephisto höchstpersönlich ihr Stelldichein. Das Ensemble beeindruckte das Publikum mit schierer Wortakrobatik, fliegenden Kostümwechseln und rasanter Spielfreude. Neben heiteren Elementen gelang der Frankfurter Truppe wieder einmal mehr, dem Stück den notwendigen Tiefgang und nachdenkliche Töne zu verleihen.
Die Bewirtung übernahm an diesem Abend in vorbildlicher Weise der TV Eschborn e.V., der ganz hitzegemäß neben gekühlten Getränken Melonenstücke, Käsewürfel und Ciabatta mit Tomate und Mozzarella im Repertoire hatte.
