Ein wahrhaft bunter Nachmittag im Zeichen Eritreas

Stadtverwaltung und eritreische Gemeinde luden im Rahmen der Fairen Interkulturellen Wochen zu einer besonderen Feier ein

Der eritreische Kulturnachmittag am vergangenen Samstag, dem 12. September 2026, lockte mehr als 70 begeisterte Besucherinnen und Besucher unterschiedlichster Herkunft und Altersgruppen in die Jahnstraße und übertraf alle Erwartungen. Bei strahlendem Sonnenschein, traditioneller Kaffeezeremonie und landestypischen Köstlichkeiten zeigte sich die bunte Stadtgesellschaft Eschborns als gelebte Realität.
 

Erst am vergangenen Mittwoch hatte Bürgermeister Adnan Shaikh beim feierlichen Eröffnungsempfang der Fairen Interkulturellen Wochen betont: „Eschborn ist bunt und das ist auch gut so!“. Wie tief dieses Motto in Eschborn verankert ist und wie viel Freude darin steckt, bewies der eritreische Kulturnachmittag. 

Das Team Interkulturelle Integration und Geflüchtete der Stadt Eschborn hatte in enger Kooperation mit engagierten Mitgliedern der eritreischen Gemeinde zu diesem besonderen Nachmittag im Zeichen Eritreas eingeladen. Das alte Jugendzentrum verwandelte sich für einige Stunden in einen Ort der Begegnung und des interkulturellen Austauschs. 
 

Bereits beim Betreten des Geländes wurden die Gäste von einer besonderen Atmosphäre empfangen. Der gesamte Innenhof war in leuchtenden Farben dekoriert und Rhythmen aus Eritrea waren zu hören. 

Dass dieser Nachmittag ein so großartiger Erfolg wurde, ist vor allem dem unermüdlichen Einsatz eines engagierten Teams aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern um Temesgen Gebrezgi und Asmeret Muzollo zu verdanken. Mit viel Mühe und Liebe zum Detail hatten sie tagelang Vorbereitungen getroffen, um den Gästen die Kultur ihrer Heimat näherzubringen.

Im Mittelpunkt stand dabei die traditionelle Küche Eritreas, die mit ihrer Vielfalt begeisterte. Die Ehrenamtlichen servierten neben vielen weiteren Köstlichkeiten „Shiro“, einen würzigen Kichererbsen-Eintopf, und „Zigni“, ein traditionelles, scharfes Fleischgericht. Dazu reichten die Ehrenamtlichen das landestypische, gesäuerte Fladenbrot „Injera“. Für eine Erfrischung sorgte Biz, ein traditionelles, leicht fermentiertes Honiggetränk, hausgemacht. 

Ein Highlight des Nachmittags war die traditionelle eritreische Kaffeezeremonie: ein Symbol für Gastfreundschaft und Gemeinschaft. So saßen die Veranstaltenden und alle anwesenden Gäste in einem großen Halbkreis zusammen, während die frisch gerösteten Kaffeebohnen einen einladenden Duft verströmten. 
 

Begleitet wurde das kulinarische Angebot von traditioneller Musik und kleinen Informationsecken zur Geschichte, Geografie und der Vielfalt der verschiedenen Bevölkerungsgruppen Eritreas. Die Veranstaltung schuf einen Ort der Begegnung und des Austausches, der nicht nur ein starkes Zeichen für das Miteinander in Eschborn setzte, sondern bei allen Beteiligten und Gästen vor allem eines hinterlässt: große Lust auf mehr interkulturelle Begegnungen dieser Art!
 

Die Fairen Interkulturellen Wochen in Eschborn bieten noch bis zum 4. Oktober ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm an diversen Orte. Den Programmflyer finden Interessierte unter www.eschborn.de/fairtrade.