Ende des Forschungsprojekts und Weiterbetrieb von Parksensoren in Eschborn

Echtzeitinformationen kostenlos abrufbar über die App "CityPilot"

Im Juli 2021 wurden die drei Eschborner Park+Ride-Plätze an den Bahnhöfen, im Rahmen des Forschungsprojekts "P+R-Aktuell", mit Parksensoren ausgestattet. Das vom  Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte Projekt ging im November letzten Jahres zu Ende. In dem Projekt wurden die Genauigkeit der Sensoren geprüft und ein übertragbares Prognosemodell zur Auslastung der Parkplätze erstellt. In einem nächsten Schritt sollen hier durch die Forschungspartner noch weitere Datenquellen (wie Wetter- oder Ereignisdaten) einbezogen werden, um die Prognosequalität weiter zu verbessern.

Die Auswertung der Statistiken zeigen, dass an allen drei Parkplätzen die meisten Parkvorgänge gegen 07:00 Uhr stattfinden. Auffällig: Die durchschnittliche Parkdauer am P+R-Niederhöchstadt beträgt im Betrachtungszeitraum 10,5 Stunden. Am Bahnhof Eschborn und Eschborn Süd hingegen nur 5,5 Stunden bzw. 6 Stunden und 40 Minuten.

Wie bereits angekündigt, führt die Stadt Eschborn den Betrieb der insgesamt 342 aufgeklebten Bodensensoren auf eigene Kosten weiter. Die Sensoren erfassen, ob ein Stellplatz frei oder belegt ist. In Echtzeit werden die Daten visualisiert und sind kostenlos über die App "CityPilot" auf dem Smartphone abrufbar. Alternativ ist die Auslastung der Parkplätze über die Homepage der Stadt Eschborn einzusehen. Somit kann bereits vor Fahrtantritt die Auslastung des Parkplatzes geprüft und schnell ein freier Stellplätz angesteuert werden.

An dem Projekt beteiligt waren die ivm GmbH, urban mobility inovations, Smart City System und die Frankfurt University of Applied Sciences. Neben Eschborn wurden auch in Eppstein die Parksensoren installiert. Auch hier findet ein Weiterbetrieb über die Pilotphase hinaus statt. 

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