Energiesparmaßnahmen werden langsam gelockert

Seit März letzten Jahres wurden im Eschborner Wiesenbad Maßnahmen ergriffen, um den Energieverbrauch zu minimieren.

Nachdem zunächst die Wassertemperatur in den Schwimmbecken gesenkt wurde, musste im September auch die Sauna schließen. Diese Maßnahmen orientierten sich an Empfehlungen des Hessischen Städtetags.

 

Blickt man mittlerweile aber auf den regelmäßig veröffentlichten Lagebericht der Bundesnetzagentur, ist erkennbar, dass eine noch vor ein paar Monaten befürchtete Gasmangellage mittlerweile weniger wahrscheinlich ist.

Der Magistrat der Stadt Eschborn hat deswegen in seiner Sitzung vom 24. Januar 2023 beschlossen, die getroffenen Energiesparmaßnahmen abzumildern.

 

Konkret bedeutet das: Die maximale Wassertemperatur wird von bisher 26 Grad Celsius auf 28 Grad erhöht. Zudem wird in Kürze an den beliebtesten Tagen, also freitags und samstags, sowie mittwochs zur Damensauna die Sauna des Wiesenbads wieder in Betrieb genommen.

Bei einigen Sportangeboten, die in den kühleren Räumlichkeiten stattfanden, konnte zudem ein Rückgang der Teilnahmezahlen beobachtet werden. Um den Bedürfnissen der Sportlerinnen und Sportler gerecht zu werden, soll auch hier die Raumtemperatur wieder erhöht werden.

 

Bürgermeister Adnan Shaikh erklärt: „Das Wiesenbad ist der größte Energieverbraucher unter den städtischen Einrichtungen. Als Stadtverwaltung sind wir mit gutem Beispiel vorangegangen, als es darum ging, Sparpotenziale im eigenen Energieverbrauch zu erkennen. Den Empfehlungen des Städtetags zu folgen und den Verbrauch durch die Regulierungen zu senken, bis sich die Energieversorgungslage stabilisiert hat, hielten wir für eine wichtige Maßnahme. Wir dürfen jedoch auch nicht die Bürgerinnen und Bürger vergessen, für die das Wiesenbad eine wichtige Sportstätte und ein Erholungsort ist.“

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