Der Plan: kurzfristig eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, um Spenden für die Opfer der Erdbebenkatastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet zu sammeln.
Am Samstag, dem 11. März, kamen im Stadtverordnetensitzungssaal im Rathaus schließlich Mitglieder, Familien, Freunde und Bekannte der Vereine und des Beirats sowie Interessierte aus Stadt und Umgebung zusammen – im Laufe der Veranstaltung rund 1000 Personen. Unter den Besucherinnen und Besuchern waren auch Bürgermeister Adnan Shaikh, Erste Stadträtin Bärbel Grade sowie Stadtverordnetenvorsteher Markus von Sternheim.
Die Mitglieder der Moscheegemeinde hatten eine Vielzahl von herzhaften und süßen Köstlichkeiten vorbereitet. Zur Unterhaltung der Kinder war ein Clown engagiert, der im Foyer der Stadthalle für allerlei Spiel und Spaß sorgte.
Doch trotz aller Freude über den großen Zuspruch, den die Veranstaltung fand, wurden auch der Schmerz deutlich, den die Naturkatastrophe bei jenen ausgelöst hat, die Verwandte oder Bekannte in den betroffenen Gebieten haben. Mit einem Beamer wurden im Sitzungssaal Bilder an die Wand geworfen. Diese verdeutlichten die katastrophale Lage und die schlimmen Zustände in der Erdbebenregion.
Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg: 14.900 Euro spendeten die Anwesenden. Der Betrag wurde auf das Konto der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD überwiesen. Am Montag, dem 27. März 2023 wurde der Spendenscheck im Beisein von Bürgermeister Adnan Shaikh übergeben.