Erweiterungsbau für die Heinrich-von-Kleist-Schule gestartet

Landrat Michael Cyriax unterstreicht beim Spatenstich die gemeinschaftliche Herausforderung

„Glücklich schätzen“ könnten sie sich, mit dem Main-Taunus-Kreis einen so finanzstarken Schulträger im Hintergrund zu haben, betont Marc Heimann. Der Schulleiter der Heinrich-von-Kleist-Schule, die bis Anfang kommenden Jahres einen Erweiterungsbau für sechs Klassen- und zwei Gruppenräume erhält, konnte zum Spatenstich unter anderem Landrat Michael Cyriax begrüßen und bedankte sich für die nachhaltigen Investitionen in den Bildungsstandort Eschborn: „Ohne den MTK und die Stadt Eschborn wären so viele Projekte hier gar nicht möglich.“ Zudem sei sogar der Standort des neuen Baus auf eine Idee des Landrats zurückzuführen, wie sich Heimann an den Beginn des Projekts im Mai 2019 erinnert, als er mit seinem Vorgänger, dem heutigen Bürgermeister Adnan Shaikh, und Cyriax einen Termin zur Begehung des Geländes hatte.

„Erst formen wir unsere Räume, dann formen sie uns“ – mit diesem Zitat von Winston Churchill weist der Schulleiter auf die Erfordernisse modernen Schulbaus hin. Der nun für gut 4 Millionen Euro geplante Erweiterungsbau soll diesen Ansprüchen möglichst gerecht werden und ausreichend Platz für die rund 1600 Schülerinnen und Schüler sowie die nachwachsenden Generationen bieten. Cyriax will Schulentwicklung und Bildung als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden wissen: „Wir als Landkreis und Schulträger sehen uns als Partner. Daher ist es uns wichtig, dieses Projekt in enger Abstimmung mit der Schulgemeinde zu planen, denn Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sind diejenigen, die die neuen Räumlichkeiten nutzen und mit Leben füllen.“

Der Erweiterungsbau wird auf gleiche Weise errichtet wie das Gebäude, das seit zwei Wochen an der Albert-Einstein-Schule Schwalbach entsteht. „Wir schaffen nicht nur energieeffiziente Räume, sondern nutzen durch die gemeinsame Planung auch kostensparende Synergien“, fasst der Landrat zusammen. Der Neubau wird im Passivhausstandard errichtet und erhält auf dem Dach eine Photovoltaikanlage. Dafür können jetzt auch wieder Fördermittel des Bundes eingesetzt werden.

Bürgermeister Shaikh hebt ebenfalls hervor, dass nur ein solches Gemeinschaftswerk die Schule in die Lage versetzt, die Herausforderungen der Zukunft zu stemmen: „Schon das hier auf dem Schulgelände errichtete und heute so belebte Jugendhaus hat gezeigt, dass der Main-Taunus-Kreis willens ist, neue Wege zu gehen. Wir sind eine diverse Stadt und ebensolche Schule, und wir möchten gerade auch den Schülern aus dem Förderbereich, die in dem neuen Gebäude unterrichtet werden sollen, die bestmöglichen Chancen geben, einen guten Platz in unserer Gesellschaft zu finden.“

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