Die eigentliche Theke bekam eine moderne Holzoptik und die anderen Flächen wurden mit weißen Folien beklebt. Ein in die Jahre gekommenes offenes Regal wurde durch ein weißes Sideboard ersetzt. Museumsleiter Dr. Peter Lingens freut sich: „Nun sieht alles frisch, sauber und einladend aus!“.
Was so einfach aussieht war dabei schwieriger als zunächst gedacht. Einige Bauteile konnten gar nicht verändert werden, weil in ihnen Kabel laufen und Anschlüsse liegen, mit denen die ganze Beleuchtung im Haus gesteuert und alle Räume sicherheitstechnisch überwacht werden. Mit der Unterstützung von Ivica Kelava, dem kommissarischen Leiter des städtischen Hochbauamts, konnten aber Firmen gefunden werden, die die Anforderung sehr gut umsetzten.
Auch die kleinen Services für die Gäste wurden verbessert: Vor der Theke gibt es neuerdings ein Regal für Flyer, Zeitschriften und die Museumskataloge, an dem sich Interessierte bedienen können. Ebenfalls neu: eine Getränke-Station ermöglicht Besuchenden nun, sich nach dem Ausstellungsbesuch mit Wasser oder Kaffee zu erfrischen.
Schon etwas länger steht das so genannte „Bonifatiuskreuz“ mit einer Erläuterungstafel im Foyer, hier können es die Pilgerinnen und Pilger sofort sehen, bevor sie weiter nach Fulda wandern.
Im Rahmen des andauernden Umbaus wurden inzwischen alle Fußbodenbeläge im Museum und Stadtarchiv ausgetauscht. Als nächstes werden energiesparende und die Kunstwerke schonende LED-Beleuchtungen angebracht. In den Ausstellungsetagen präsentiert das Museum Stück für Stück neue Exponate und Erläuterungen. Die archäologischen Funde zu den Alamannen und zur Eschborner Turmburg kommen im Sommer aus Wiesbaden zurück und sind dann wieder dauerhaft ausgestellt.
