Hugo Cabret im Kinderkino

Am Donnerstag, dem 12. Mai, zeigt die Kinder- und Jugendarbeit den Film „Hugo Cabret“.

Anfang der 1930er-Jahre in Paris: Ein zwölfjähriger Waisenjunge lebt in den Dachgewölben eines Bahnhofs und kümmert sich um die riesigen Werke der Bahnhofsuhren. Seine besondere Hingabe aber gilt einem menschenähnlichen Automaten, dem zum Funktionieren nur ein Schlüssel in Form eines Herzens fehlt. Eben diesen trägt die Adoptivtochter eines im Bahnhof ansässigen Spielzeugmeisters um den Hals. Als die Kinder den Automaten zum Leben erwecken, malt er in ruckelnden Bewegungen das Titelbild eines der berühmtesten Filme des frühen Kinos aufs Papier: Die Reise zum Mond des Stummfilmregisseurs Georges Méliès, mit dem die ungewöhnliche Maschine auf geheimnisvolle Weise verbunden ist.

Von seinem Vater ist Hugo nur eine seltsame Maschine geblieben, die wie ein Mensch aussieht und von einem komplizierten Räderwerk angetrieben wird. Hugo glaubt fest daran, dass sie ihm eine Botschaft seines Vaters übermitteln kann, wenn er sie repariert. Doch als er bei einem griesgrämigen Spielzeugmacher wieder einmal Ersatzteile stehlen will, wird er erwischt. Und dann nimmt ihm der alte Mann auch noch das Notizbuch seines Vaters weg! Ohne dieses kann er nicht weiter an der Maschine arbeiten. Wie gut, dass er auf
Isabelle trifft. Sie ist die Adoptivtochter des Spielzeugmachers. Und weil sie Abenteuer mag, will sie ihm helfen. Kann der herzförmige Schlüssel an Isabelles Halskette den antiken Roboter seines Vaters zum Laufen bringen? Und welches Geheimnis birgt ihr Adoptivvater?

Die Vorführungen finden um 14:30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Eschborn und um 16:30 Uhr im Bürgerzentrum Niederhöchstadt statt.

Der Film ist empfohlen ab 8 Jahren; der Eintritt beträgt
1 Euro.

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