Lucas-Filmfestival: Kulturelle Bildung der jungen Generation

„Wir tun gut daran, ein Zeichen zu setzen“, hob Adnan Shaikh, Bürgermeister der Stadt Eschborn, die das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum auch in diesem Jahr mit 50.000 Euro unterstützt, in seinem Grußwort hervor.

 „Ich freue mich, dass wir mit dieser Investition einen wichtigen Beitrag zum Kulturangebot für junge Menschen in der Rhein-Main-Region leisten.“ Denn auf dem Programm des Museums steht zum inzwischen 43. Mal das „LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans“. Vom 24. September bis zum 1. Oktober ist ein vielfältiges Film- und Rahmenprogramm zu erwarten – sowohl im Kino als auch online. Das facettenreiche Programm sei für Kinder von 4 bis „18+“ geeignet, denn „niemand ist zu alt für gute Filme“, so die Festivalleiterin Julia Fleißig.

„Wir trauen Kindern und Jugendlichen anspruchsvolle Themen und die Auseinandersetzung damit durchaus zu“, betonte Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, „und Kritik ist ein ganz wichtiger Resonanzraum“. Zwar müsse das Festival in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen stattfinden, aber Filmkultur könne auch trotz Einschränkungen zum Erlebnis werden.

Auch Ellen Harrington, Direktorin des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, zeigte sich optimistisch: „Selbst, wenn das Publikum nicht zu uns kommen kann – wir finden neue Wege und schaffen neue Orte, auch virtuelle!“ Markenzeichen von LUCAS bleiben die zahlreichen partizipativen Angebote zum "Mitmischen!“, für die das Festival wie kein anderes steht. „LUCAS 2020 ist es gelungen, einen Großteil davon in den digitalen Raum zu erweitern. Daher können Kinder, Jugendliche und Familien bundesweit von dem einzigartigen Festivalangebot profitieren“, lobte Shaikh.

www.lucas-filmfestival.de

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