Magistrat der Stadt Eschborn stimmt für Vorzugsstraße des Radschnellwegs

Am Dienstag, dem 19. Januar 2021, hat der Magistrat der Stadt Eschborn dem Verlauf der Vorzugstrasse des Radschnellweges FrankfurtRheinMain 5 (FRM), im Bereich des Stadtgebietes Eschborn, grundsätzlich zugestimmt.

In einer detaillierten Machbarkeitsstudie des Regionalverbands FrankfurtRheinMain wurde der Korridor Frankfurt - Vordertaunus untersucht und mögliche Routenvarianten ausgearbeitet. Die Vorzugstrasse bindet Eschborn in Richtung Norden, parallel zur neu entstehenden Trasse der Regionaltangente West (RTW), sowie entlang der vorhandenen Bahntrasse über Steinbach, Oberursel, Bad Homburg bis Friedrichsdorf, an. "Durch die direkte Routenführung nach Frankfurt und dem Vordertaunus bieten wir Pendlerinnen und Pendlern eine echte Alternative zum Auto an und entlasten damit unsere Straßen besonders zu den Hauptverkehrszeiten. Die Nutzung von Synergien bei der Planung und dem Bau der RTW für den Radschnellweg bietet sich an. Im Sinne einer integrierten Verkehrsplanung sollten diese Planungen gemeinsam vorangetrieben werden", so Bürgermeister Adnan Shaikh. Der Magistrat stimmte auch zu, dass der Regionalverband die weitere Vorhabenträgerschaft für die Umsetzung der Radschnellverbindung übernimmt. Da der Radschnellweg mehrere Kommunen erschließt, werden somit gleichbleibende Standards bei der Umsetzung sichergestellt. Zudem übernimmt er die Antragsstellung der Gesamtroute zur Förderung beim Land Hessen, beauftragt Planungs- und Bauleistungen und stimmt diese mit den beteiligten Kommunen ab. "So vermeiden wir, dass ein zeitlicher und bautechnischer Flickenteppich entsteht.", begründet Shaikh. Am 04. Februar stimmt die Stadtverordnetenversammlung über den Beschluss ab.

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