Unbekannte hatten dort nahe der Eichfeldstraße Bäume mutwillig beschädigt, teilweise abgeholzt. Aus dem Holz bauten sie wandähnliche Konstruktionen zwischen bestehenden Bäumen. Dazu wurden außerdem fremde Materialien wie Plastik und Kunststoffseile verwendet.
In der Folge war der Weg an dieser Stelle nicht mehr sicher für Spaziergängerinnen und Spaziergänger. Durch die Schäden an den Bäumen bestand die Gefahr von herabfallenden oder umfallenden starken Ästen.
„Eine solche Tat ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt. Es handelt sich um einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz, der als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet wird“, betont Erste Stadträtin Bärbel Grade, in deren Dezernat unter anderem das Aufgabengebiet Landschafts- und Naturschutz angesiedelt ist. „Ich appelliere an die Menschen, sich in den Eschborner Feldern, Wiesen und Wäldern rücksichtsvoll zu verhalten - aus Respekt gegenüber der Natur und ihrer tierischen Bewohner ebenso wie den Menschen, die diese Flächen zur Bewegung und Erholung nutzen.“
Der städtische Bauhof wurde mit der Beseitigung der Schäden beauftragt.