Neuer Kanalschacht markiert wichtigen Meilenstein bei Eschborner Stadtentwicklungsprojekt

Wichtiger Meilenstein für den Rathaus-Neubau – Kanalschacht ersetzt

Eschborn treibt die Innenstadtentwicklung weiter voran. Diese sieht den Neubau der Stadthalle und der Bücherei sowie die Sanierung und Erweiterung des Rathauses vor. In der vergangenen Woche wurde im ersten Bauabschnitt ein zentraler Knotenpunkt der städtischen Infrastruktur erneuert. In der Baugrube „Am Stadtpfad“ installierte ein Autokran den neuen Kanalschacht „31V0140“, der mehrere bestehende Leitungen zusammenführt und an den künftigen Hauptkanal anschließt.
 

Zukunftsfähige Infrastruktur für Eschborn

Mit dem neuen Kanalschacht, der innen über ein speziell ausgekleidetes Gerinne verfügt, werden Ablagerungen verhindert und ein langfristig störungsfreier Betrieb gesichert. Im Zuge der Arbeiten werden auch Trinkwasser- und Gasleitungen modernisiert, rund 17 Kanalhausanschlüsse bis zur jeweiligen Grundstücksgrenze erneuert und einzelne Verkehrsanlagen modernisiert. Diese Maßnahmen sind Teil der künftigen Stadtentwicklung rund um den Rathausplatz und der umfassenden Erneuerung der städtischen Ver- und Entsorgungsinfrastruktur.
 

Versorgung gesichert – Arbeiten im Zeitplan

Im Zuge des Kanalschacht-Austauschs wurde die Trinkwasserleitung „Am Stadtpfad“ zwischenzeitlich außer Betrieb genommen. Ein Mehrfamilienhaus erhielt eine provisorische Ersatzleitung, sodass die Trinkwasserversorgung ohne Unterbrechung gewährleistet bleibt. 

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Arbeiten bereits in den städtischen Gremien vorgestellt, umfassend erläutert und beschlossen wurden. Der erfolgte Austausch des Kanalschachts ist ein deutlich sichtbares Zeichen für den Baufortschritt des komplexen Bauprojektes in der Eschborner Innenstadt.

Der Abschluss der Arbeiten „Am Stadtpfad“ ist – vorbehaltlich witterungsbedingter Verzögerungen – bis Mitte September 2025 vorgesehen. Stärkere Niederschläge könnten den Baugrubenverbau beeinträchtigen. Der aktuelle Bauabschnitt ist der erste von mehreren im Rahmen des umfassenden Stadtentwicklungsprojekts, zu dem neben der Sanierung und Erweiterung der Tiefgarage und des Rathauses auch die neue Stadthalle und Stadtbibliothek gehören.