Radrennen am 1. Mai kann auch künftig auf Eschborn zählen

Obwohl auch das traditionelle Radrennen „Eschborn-Frankfurt - der Radklassiker“ am 1. Mai in diesem Jahr der Corona-Krise zum Opfer gefallen ist, sind sich der Veranstalter und die Haupt-Sponsoren einig, die finanzielle Unterstützung für diese sportliche Großveranstaltung, die international ihresgleichen sucht, nicht komplett auszusetzen.

Wie Bürgermeister Adnan Shaikh berichtet, hat der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen, den Betrag in Höhe von 85.000 Euro, der bereits als Abschlagszahlung überwiesen wurde, nicht zurückzuverlangen: „Ich bin sicher, dass das Radrennen am 1. Mai nicht nur in Eschborn, sondern in der ganzen Region gefeiert wird und nicht mehr wegzudenken ist. Außerdem gibt es mittlerweile eine sehr große Medienresonanz, die dem Namen unserer Stadt eine internationale Bedeutung zukommen lässt. Immerhin wird das Rennen in 190 Länder übertragen. Insofern bitte ich die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, dieser Vorlage zuzustimmen.“

 

Mit dem Geld würden Gehälter von Festangestellten gezahlt und ebenso Kosten für bereits unterschriebene Verträge ausgeglichen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden könnten, erklärte Shaikh. Er legt großen Wert darauf, dass sich Kooperationspartner auf die Stadt Eschborn verlassen können. Dies habe die Stadt Eschborn bereits im Jahr 2015 gezeigt, als am Vorabend des 1. Mai wegen einer Terrorwarnung das Radrennen kurzfristig abgesagt werden musste. „Auch damals standen wir an der Seite des Veranstalters und haben den Zuschuss - wie auch andere Förderer - nicht zurückgefordert. Ich möchte, dass die Stadt auch künftig ein verlässlicher Partner ist“, so Shaikh.

 

Auch im Vorfeld des Radrennens am 1. Mai werden die beiden Titelstädte international genannt, auf den verschiedenen Homepages, in Pressekonferenzen, in Publikationen und im Rennkalender des internationalen Radsportverbandes UCI.

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